Bildungssystem nur für jeden Dritten gute Vorbereitung auf Zukunft

Nicht einmal jeder dritte Vorarlberger ist der Meinung, dass unser Bildungssystem die Menschen gut auf die Zukunft vorbereitet.
Eigentlich sollte die Schule das Rüstzeug fürs Leben mitgeben, in der Realität haben die Menschen aber ein völlig anderes Bild: Nicht einmal jeder dritte Österreicher (29 Prozent) ist der Meinung, dass unser Bildungssystem die Menschen gut auf die Zukunft vorbereitet. Das ergab eine repräsentative Umfrage (1.000 Österreicher ab 14 Jahren) des Zentrums für Zukunftsstudien der Fachhochschule Salzburg, so dessen Leiter Reinhold Popp zur APA.

Regional fällt das Vertrauen ins Bildungswesen recht unterschiedlich aus: 57 Prozent der Tiroler sind überzeugt, in der Schule gut für die Zukunft vorbereitet zu werden, in Kärnten hingegen sind es gerade einmal sieben Prozent. Ein vergleichsweise positives Bild haben auch noch die Menschen in der Steiermark (49 Prozent) und in Salzburg (34 Prozent), Vorarlberg und Niederösterreich liegen im Österreichschnitt, und auch die Wiener (21 Prozent), Oberösterreicher und Burgenländer (je 20 Prozent) stehen dem Bildungssystem sehr skeptisch gegenüber.

Betrachtet nach Geschlechtern sind die Männer (26 Prozent) weniger zufrieden als die Frauen (32 Prozent), im Hinblick auf Bildung und Einkommen gibt es laut Popp keine nennenswerten Unterschiede. Weiter in die Tiefe, etwa nach den Gründen für die große Skepsis, hat das Zentrum für Zukunftsstudien aber nicht gefragt. “Wir wollten einfach wissen, wie das Bildungssystem unter dem Aspekt der Zukunft eingeschätzt wird”, so Popp.

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