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Beugehaft für hartnäckigen Bordellbesitzer

Wie am Dienstag bekannt wurde, hat ein Wiener Bordellbesitzer zehn Tage in Beugehaft gesessen, weil er sich monatelang hartnäckig geweigert hatte, sein illegales Etablissement zu schließen.

Er führte das Lokal im Stuwerviertel in der Leopoldstadt mit einer Würstelstand-Lizenz. Erstmals in der Kriminalgeschichte sei die Exekutive in der Bundeshauptstadt gezwungen gewesen, dieses Rechtsmittel anzuwenden, sagte Michael Lepuschitz von der Wiener Polizei der APA und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht in der „Wiener Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Mehrere Anzeigen, behördliche Bescheide, Geldstrafen – durch nichts ließ sich der Rotlicht-Boss beeindrucken. „Er hat alle möglichen Wege versucht, das Bordell offen zu halten. Wir mussten den Rechtsrahmen ausschöpfen und zu diesem Mittel greifen“, erklärte Lepuschitz. Im Herbst vergangenen Jahres hatte sich der Mann gegen eine Schlüsselabnahme zur Wehr gesetzt, indem er Wohnbedarf in dem Lokal anmeldete. Um weiterhin seinen Geschäften nachgehen zu können, gründete der findige Unternehmer sogar eine Liebes-Partei. „Auch in Parteilokalen darf aber keine Prostitution betrieben werden“, erklärte Lepuschitz.

Der Lokalbesitzer ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Ob er sich nun fügen wird, werde sich zeigen, so der Polizist. Sollte der Mann sich weiterhin beharrlich weigern, dass Etablissement zu schließen, drohen ihm weitere Beugehaftstrafen. Wenn nötig werde die Polizei diese Maßnahme nämlich von nun an öfter in Anspruch nehmen, kündigte Lepuschitz an.

Rotlicht-Betriebe im Stuwerviertel hat die Polizei kontinuierlich im Visier: Bewohner würden sich laufend beschweren – vor allem Anrainerinnen, sagte Lepuschitz. Diese würden immer wieder von Freiern angesprochen, die sie mit Damen aus dem Milieu „verwechseln“.

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