Bergung von Polizeiboot "Fischa": Wrack wurde teilweise gehoben

Bergungsschiffe bei der Suche nach dem Polizeiboot "Fischa" in der Donau bei der Brigittenauerbrücke in Wien.
Bergungsschiffe bei der Suche nach dem Polizeiboot "Fischa" in der Donau bei der Brigittenauerbrücke in Wien. ©APA
Am Dienstag, sieben Wochen nach seinem Untergang, ist das Polizeiboot "Fischa"  zum Teil aus der Donau zwischen Brigittenauer- und Reichsbrücke geborgen worden. Wie Leopold Dostal, Leiter der begleitenden Taucheinsätze, berichtete, haben nicht alle Ösen gehalten.
Zunächst keine Bergung
Ortung von Boot nötig
Bergung wird geplant
Kapitän war nüchtern
"Fischa" verunfallt auf Donau
Die "Fischa" in Aktion

Man versuche nun, die fixierte “Fischa”, die bereits mit dem Bug aus dem Wasser ragt, mit Hilfe eines Polizeikrans ans Ufer zu ziehen.

Die Lage der “Fischa”

Die Ortung Anfang Dezember lieferte Aufschluss über die Lage. Die Vermessung ergab, dass sich das in rund neun Meter Tiefe befindliche Schiff mit dem Rumpf nach oben gegen die Strömung befand.

Noch unbekannt war vor den Tauchvorbereitungen, die Dienstagfrüh begannen, wie groß das Ausmaß der Beschädigungen war, ebenso die Beschaffenheit des Untergrundes wie auch die Strömungsverhältnisse, hieß es von dem mit diesen Aufgaben betrauten Wiener Tauch-, Bergungs- und Sprengunternehmen.

Polizeiboot verunfallte Ende Oktober

Bei dem Unfall am 29. Oktober mussten sich zwei Beamte vom See- und Stromdienst ins Wasser retten, nachdem ihr Boot mit einem unter deutscher Flagge fahrendem Tankschiff kollidiert war. Die Hebung war nicht nur deshalb notwendig, weil sich im Polizeiboot noch Treibstoff befand, sondern auch um weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu bekommen.

(apa/red)

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