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Bauwirtschaft mit kleinerem Auftragspolster

Bregenz - Österreichs Bauunternehmen haben per Ende November 2010 einen Rückgang der Auftragsbestände um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresstichtag auf 5,9 Mrd. Euro hinnehmen müssen. Die Auftragsbestände in Vorarlberg gingen um 15,8 Prozent zurück.

Dabei ergibt sich in den Sparten Hoch- und Tiefbau ein unterschiedliches Bild: Während die Auftragsbestände – also alle akzeptierten, aber noch nicht ausgeführten Aufträge – im Hochbau um 3,7 Prozent stiegen, schrumpfte das Auftragspolster im Tiefbau um 12,5 Prozent, teilte die Statistik Austria am Dienstag in einer Aussendung mit.

Wohnungs- und Siedlungsbau wächst

Besonders positiv innerhalb des Hochbaus entwickelte sich der Wohnungs- und Siedlungsbau mit einem Plus von 10,4 Prozent. Hier beliefen sich die Auftragsbestände am Stichtag auf rund 1,7 Mrd. Euro. Der rückläufige Trend im Tiefbau betraf vor allem die Sparten Brücken- und Hochstraßenbau (-52,8 Prozent) und Rohrleitungs-, Brunnen- und Kläranlagenbau (-34,1 Prozent). Der vom Auftragsvolumen her wichtige Straßenbau verlor um 2,9 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Regionale Vergleiche

Unterschiede zeigen sich auch im regionalen Vergleich: Während die Auftragsbestände vor allem in Tirol (+37,7 Prozent) und in Kärnten (+29,0 Prozent) stark gestiegen sind, wiesen die beiden größten Märkte Wien (-13,6 Prozent) und Oberösterreich (-13,5 Prozent) einen negativen Trend auf. Auch im Burgenland (-20,9 Prozent), in Vorarlberg (-15,8 Prozent) und in Salzburg (-15,6 Prozent) gingen die Auftragsbestände zurück.

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