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Bahrain: Terrorverdächtige festgenommen

Die Polizei im arabischen Königreich Bahrain hat in der Nacht auf Dienstag mindestens sechs Verdächtige festgenommen, die Beziehungen zu dem Terrornetzwerk Al Kaida haben sollen.

Wie aus Sicherheitskreisen in der Hauptstadt Manama verlautete, stürmten Polizisten die Häuser der Verdächtigen im Rafa-Bezirk. Einige der Verdächtigten sind miteinander verwandt. Die Polizei beschlagnahmte außerdem Computer und anderes mögliches Beweismaterial. Unter den Festgenommenen sind dem Vernehmen nach auch Männer, die bereits früher wegen mutmaßlicher Terroraktivitäten verhört und zum Teil verurteilt worden waren.

Die Bevölkerung Bahrains ist mehrheitlich schiitisch, das Herrscherhaus sunnitisch. Die Schiiten fühlen sich von der sunnitischen Führungsschicht benachteiligt. Von den 670.000 Einwohnern des Archipels im Persisch-Arabischen Golf besitzen nur 325.000 die Staatsbürgerschaft. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu blutigen Unruhen und zu Spannungen mit dem Iran gekommen. Die Internationale Föderation für Menschenrechte hatte schwere Vorwürfe gegen Bahrain erhoben. Der UNO-Unterausschuss für Minderheitenschutz hatte das zum Königreich erhobene Emirat wegen mutmaßlicher „schwerer und systematischer Menschenrechtsverletzungen“ heftig kritisiert, insbesondere „Diskriminierung der ansässigen schiitischen Bevölkerung, willkürliche Hinrichtungen und anhaltenden massiven Gebrauch von Folter in Gefängnissen“.

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