Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Autofahrer verzichten auf Sicherheitsgurt

Eine erschreckend hohe Anzahl an Gurtenmuffeln konnten die Schüler der Hauptschule Nenzing im Rahmen einer Zählung beobachten.

Von den 534 beobachteten Lenkern waren nur jeder Zweite angegurtet. Von den Beifahrern war mehr als ein Drittel ohne Rückhaltevorrichtung.

Auffallend war bei der Aktion auch der hohe Anteil der nicht angegurteten Fahrer von Kleintransportern und Lkw. Gerulf Lenz, Verkehrsreferent der Sporthauptschule Nenzing, hat die Aktion an der Kreuzung Bundesstraße/Bahnhofstraße geleitet. „Erschreckend auch die Tatsache, dass einige Kinder in den Autos gar nicht oder sichtbar falsch gesichert waren. Die Eltern sollten sich hier eines klar vor Augen führen: Wenn es wirklich einmal kracht, haben die Kinder ein sieben Mal höheres Risiko getötet zu werden, wenn sie nicht entsprechend gesichert sind.”

Lebensrettend

Immerhin sei zu beobachten gewesen, dass nach Vorbeifahrt bei den registrierenden Schülern und an dem Transparent “Gemeinsam sicher – Sicher mit Gurt” der lebensrettende Griff nach dem Gurt doch noch gekommen ist. Eindrückliche Zahlen dazu hat auch Stefan Bickel vom Kuratorium für Verkehrssicherheit parat. „Blickt man die letzten fünf Jahre zurück, dann sind in Vorarlberg 90 Prozent der bei den Unfällen unverletzt gebliebenen Pkw-Insassen angegurtet gewesen, bei den getöteten jedoch nur 40 Prozent.” Und noch eine Besorgnis erregende Beobachtung haben die Nenzinger Schüler gemacht: 47 Lenker haben während des Fahrens ein Handy ohne Freisprecheinrichtung benutzt.

  • VIENNA.AT
  • Vorarlberg
  • Autofahrer verzichten auf Sicherheitsgurt
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.