Auswahl der Forschungskompetenzzentren komplett

Bures präsentierte Jury-Förderempfehlungen
Bures präsentierte Jury-Förderempfehlungen ©APA (Archiv/Jäger)
Die Entscheidung über die Forschungskompetenzzentren in Österreich unter dem vom Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium initiierten Programm "COMET" ist gefallen. Anzahl und Standorte der neuen Institute sind damit festgelegt: Künftig wird an fünf sogenannten K2-Zentren Spitzenforschung betrieben, teilte Infrastrukturministerin Bures in Wien mit.

Zu den drei bereits zuvor bewilligten Einrichtungen gesellen sich zwei neue, durch die zweite Ausschreibung ausgewählte Konsortien. Mit der Juryentscheidung über die weiteren Kompetenzzentren – neben den zwei neuen K2-Spitzenforschungszentren wurden auch vier neue, etwas kleinformatigere K1-Zentren bestimmt – habe man das Ziel von “COMET” erreicht, “mit dem Jahr 2010 eine neue Landkarte technologischer Exzellenz und Kompetenz in Österreich zu zeichnen”, so Bures.

Auch Wirtschaftsminister Mitterlehner begrüßte die aktuellen Jury-Förderempfehlungen. Über das Förderprogramm entstünden “Top-Arbeitsplätze, die Österreich auch für Forscher aus aller Welt und Betriebsansiedlungen von internationalen Unternehmen interessant machen”.

Industrielle Biotechnologie sowie Tribologie (Reibungslehre) sind die Schwerpunkte der neu gewählten, zu gründenden K2-Spitzenforschungsinstitute: Das “Austrian Center of Industrial Biotechnology” (ACIB) wird mit Hauptstandort in Graz und weiteren Standorten in Tirol und Wien realisiert, das “Excellence Center of Tribology” (XTribology) wird in Wiener Neustadt mit weiteren Standorten in Vorarlberg und Wien umgesetzt. K2-Kompetenzzentren sollen das Potenzial mitbringen, sich in der Weltspitze des jeweiligen Forschungsgebiets etablieren zu können. Die Projekte mit einer Laufzeit von zehn Jahren müssen internationale Unternehmen und Wissenschafter einbinden.

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