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Austria Wien vs. Red Bull Salzburg - Meister verwandelte 0:2 in 4:2

"Man of the Match" Alan (FC Salzburg, L) und Heinz Lindner (FK Austria Wien/L.) am Samstag
"Man of the Match" Alan (FC Salzburg, L) und Heinz Lindner (FK Austria Wien/L.) am Samstag ©APA
Erfolgreiche Generalprobe für die Europa League: Auf spektakuläre Art und Weise hat Red Bull Salzburg das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga  am Samstag für sich entschieden - Hattrick inklusive.
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Der Titelverteidiger verwandelte in der Auswärtspartie gegen die Wiener Austria einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 4:2-Erfolg, liegt damit in der Tabelle zumindest bis Sonntag neun Punkte vor dem WAC und steht schon vor der letzten Runde als Winterkönig fest.

Austria in Führung, dann Hattrick

Alexander Gorgon (3.) und Alexander Grünwald (21.) brachten die in der ersten Hälfte starken “Veilchen” in Führung. Nach dem Seitenwechsel aber drehte Alan mit einem lupenreinen Hattrick (52., 58., 60.) die Partie, Marcel Sabitzer sorgte in der 68. Minute für die Entscheidung.

Dabei hatte alles so schön für die Austria begonnen. Nach einem Eckball von Marco Meilinger in der 3. Minute verschätzte sich Peter Gulacsi, der in Abwesenheit des erkrankten Omer Damari als Stürmer aufgebotene Gorgon kam vor dem Salzburg-Goalie an den Ball und köpfelte zum 1:0 ein.

Wiener überließen Salzburgern das Spiel

Danach überließen die Wiener dem Gegner die Partie, ließ die zunächst ideenlosen Salzburger anrennen und setzten in der Offensive immer wieder Nadelstiche – so auch in der 21. Minute. Fabian Koch legte für Grünwald auf, der sich im Strafraum den Ball ungestört zurechtlegen durfte uns ins kurze Eck einschoss.

Mit der komfortablen Führung im Rücken hatten die Violetten das Match unter Kontrolle und waren bei einer Konterchance durch Daniel Royer (29.) sogar dem 3:0 nahe. Die Salzburger hingegen enttäuschten vor der Pause im Angriffsspiel völlig, halbwegs gefährlich wurde es nur bei einem Freistoß von Massimo Bruno neben das Tor (39.) und einem Kopfball von Sabitzer über die Latte (40.).

Wendung in der zweiten Hälfte

Auch in der zweiten Hälfte schien vorerst die Austria Oberwasser zu haben. In der 51. Minute rettete Andre Ramalho nach Stanglpass von Meilinger gerade noch vor dem einschussbereiten Royer, nach dem darauffolgenden Corner verfehlte ein Kopfball von Vance Sikov nur knapp das Ziel.

Eine 3:0-Führung für die Hausherren wäre wohl die Entscheidung gewesen, so aber drehten die Salzburger die Partie innerhalb von acht Minuten – und zwar dank Alan. Der Brasilianer traf nach schöner Vorarbeit von Andreas Ulmer aus kurzer Distanz (52.), war nach Pass von Kevin Kampl via Innenstange erfolgreich (58.) und machte nach Vorlage von Bruno (60.) seinen Dreierpack perfekt.

Gegenwind für die Veilchen

Die Austria antwortete mit einem Meilinger-Volley (65.), der knapp am langen Eck vorbeiging, kassierte aber in der 68. Minute das nächste Gegentor. Eine misslungene Kopfball-Abwehr von Lukas Rotpuller landete bei Sabitzer, der einen strammen Schuss im langen Eck versenkte.

Damit war die Partie gelaufen, mehr als ein abgeblockter Schuss von Mario Leitgeb (74.) schaute für die Favoritner nicht mehr heraus. Auf der Gegenseite verpasste Ulmer in der 70. Minute das fünfte Tor, als er den Ball aus eher spitzem Winkel am Tor vorbeischupfte. Ein indirekter Freistoß von Sabitzer (86.) wurde von Lindner pariert.

Niederlage für Austria Wien

Die Austria kassierte erstmals seit Juli 2001 (gegen den GAK) nach einer Zwei-Tore-Führung noch eine Niederlage und verlor nach drei Runden wieder ein Spiel. Den Salzburgern wiederum gelang durch den Erfolg vor 9.125 Zuschauern in der Generali Arena der erste Sieg über die “Veilchen” nach zuletzt zwei Schlappen gegen den Meister von 2013 und gleichzeitig eine erfolgreiche Generalprobe für das Europa-League-Heimmatch am Donnerstag gegen Astra Giurgiu.

Matchwinner Alan hält nun schon bei elf Toren gegen die Austria, den Rekord für den schnellsten Bundesliga-Hattrick schaffte er jedoch nicht. Hans Krankl benötigte 1977 beim 11:1 von Rapid gegen den GAK für seine drei Tore en suite nur vier Minuten.

(apa/red)

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