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Ausschreibung für Seipel-Nachfolge veröffentlicht

Im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" und im Karriereteil des "Standard" findet sich heute, Freitag, eine hochkarätige Stellenausschreibung: Ein Inserat des Kulturministeriums...

… das auch in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” und in der “International Herald Tribune” geschaltet wird, sucht nach einem wissenschaftlichen Geschäftsführer für das Kunsthistorische Museum (KHM), gemeinsam mit dem Museum für Völkerkunde und dem Österreichischen Theatermuseum.

Gewünscht wird “eine Persönlichkeit mit hoher internationaler Reputation und langjähriger Erfahrung in der Leitung eines Museums oder einer vergleichbaren Kulturinstitution”.

Vom Nachfolger Wilfried Seipels, der sein Amt am 1. Jänner 2009 für fünf Jahre antreten soll, wünscht sich das Ministerium außerdem eine “teamorientierte Persönlichkeit” und einen “partnerschaftlichen Führungsstil.” “In besonderem Maß” wird auf die Führung des KHM hingewiesen, für das der neue Direktor “zeitgenössische Perspektiven und aktuelle Themensetzungen” finden soll. Auch eine “Attraktivitätssteigerung für Mäzene und Sponsoren” erhofft sich das Ministerium von der neuen Leitung.

Die Forderung nach zusätzlicher Attraktivität für Sponsoren und einer “teamorientierten Persönlichkeit” sieht der derzeitige Leiter, Generaldirektor Wilfried Seipel, nicht als versteckte Kritik an seiner Amtsführung. Er habe “genug Sponsoren und Gelder aufgetrieben, ich bin da ziemlich gelassen”, sagte Seipel am Rande einer Pressekonferenz zur APA. “Dass man hineinschreibt, dass zusätzliche Sponsoren gefunden werden sollen, ist ein Zug der Zeit – nicht ein Vorwurf, sondern eine ganz normale Ausrichtung”.

Zum Passus der “vergleichbaren Institutionen”, die ein künftiger Leiter bisher geführt haben könnte, meint Seipel; “Vergleichbare Institution fallen mir nicht viele ein: Der Prado, das British Museum, die Nation Gallery in London, die Eremitage, die Berliner Staatlichen Museen.” Er glaube jedoch “nicht, dass eine Kunsthalle Wien eine vergleichbare Institution ist”, so Seipel auf Nachfrage. “Ausschreibungen und Ausschreibungsverwirklichungen sind immer unterschiedlich”, hielt Seipel fest.

Dass die Ausschreibung später als angekündigt erfolgt ist, will der Generaldirektor nicht kommentieren. Ob die Zeit bis zu seinem Ausscheiden Ende 2008 reicht, um einen geeigneten Nachfolger zu finden und ihm die Möglichkeit zur Einarbeitung zu geben, dazu meinte Seipel: “Wir haben – ich muss sagen – leider keine Anna Netrebko vorauszubuchen, die auf Jahre ausgebucht ist. Jedoch ist die Ausstellungsgestaltung auch ein wichtiger Punkt”, so Seipel. In der Vorausplanung für die Periode nach seiner Amtszeit ist Seipel “sehr zurückhaltend”, es gebe nur “ein Projekt für 2009, das wir gerne auf den Weg bringen würden. Alles Weitere sollte mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin gestalten”, so Seipel. “Wir wollen niemanden präjudizieren.”

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