Augarten: Filmschaffende machen sich für Filmkulturzentrum stark

Bevor morgen bei einer Bürgerversammlung sowohl die Sängerknaben als auch Filmarchiv Austria und Viennale ihre Projekte für den Wiener Augarten präsentieren machen sich drei Verbände von Filmschaffenden bei Kulturministerin Claudia Schmied für die Schaffung eines Filmkulturzentrums stark:

„Das auch architektonisch spannende Projekt wäre ein wichtiger Schritt, der siebten Kunst – dem Film – auch in Österreich den entsprechenden Stellenwert einzuräumen.“

„Der AAFP – Verband österreichischer Filmproduzenten, die ADA – Austrian Directors Association und der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützen das Filmkulturzentrum, das ein starkes und unverwechselbares Signal für die Filmkultur in Österreich darstellt – ein Signal, das wir auch im Sinne des von der Bundesregierung im Koalitionsübereinkommen festgehaltenen Schwerpunkts für Film und Medien verstehen“, heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben.

„Für uns ist es eine grundsätzliche kulturpolitische Frage, ob im Augarten ein zukunftsgerichtetes Filmzentrum mit der entsprechenden Belebung des urbanen Raums durch Kinobilder und deren Reflexion entstehen kann“, heißt es weiters, „Wir möchten an Sie appellieren, sich für die Kunst des 21. Jahrhunderts, für eine urbane und lebendige Filmkultur, für ein zukunftsgerichtetes Projekt einzusetzen – und die Realisierung des Filmkulturzentrums im Augarten zu ermöglichen.“

Am so genannten Augartenspitz sind derzeit zwei Projekte in Planung: Ein Konzertsaal („Konzertkristall“) der Wiener Sängerknaben sowie ein von Viennale und Filmarchiv gemeinsam geplantes Filmkulturzentrum, das u.a. zwei Kinosäle mit insgesamt 240 Plätzen, Ausstellungsflächen sowie eine Freiluftkino-Tribüne für das Sommerkino umfasst. Für beide Vorhaben gibt es private Financiers.

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