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Aufregung um Bomben-Attrappen

Große Aufregung um drei Bombenattrappen, die Dienstag früh kurz vor dem Bush-Besuch in Wien entdeckt worden waren. Sie wurden zur Sicherheit gesprengt.

Da zunächst nicht feststand, wie gefährlich die verdächtigen Konstrukte waren, wurde die Umgebung der Fundorte – Burgring, Johannesgasse und Franzensbrückenstraße – großräumig gesperrt. Zwei Pakete wurden aus Sicherheitsgründen kontrolliert gesprengt, das dritte händisch geöffnet und für ungefährlich befunden.

Gegen 7.30 Uhr hatte es am Burgring 1 in der Inneren Stadt den ersten Alarm gegeben: Ein verdächtiger Koffer war mit Klebeband an einem Elektro-Kasten angebracht. Drähte lugten heraus, eine Antenne war daran angebracht. Ein Roboter barg nach etwa einer Stunde das Paket, legte es auf einer Grünfläche ab und brachte es zur Detonation. Nun zeiget sich, dass es keine echte Bombe war. Das Paket war lediglich mit leeren Dosen sowie Drähten gefüllt.

Auch der Fund in der Johannesgasse 31 in der City beim Hotel Intercontinental, wo US-Präsident George W. Bush Dienstagnacht absteigen wird, wurde gesprengt. Auch hier war der Inhalt gleich – nämlich ungefährlich.

Das dritte Paket in der Franzensbrückenstraße 2 bei der Schüttelstraße erschien zunächst am verdächtigsten, da es nicht auf den ersten Blick als Attrappe ersichtlich war. Ein so genanntes Sprengstoffspray hatte sogar ein positives Ergebnis angezeigt, so die Polizei. Schließlich wurde es von den Experten händisch geöffnet und Entwarnung gegeben.

Rund um alle Fundorte wurde der Verkehr großräumig gesperrt, darunter auch die Ringlinien. Laut ÖAMTC, dessen in Richtung Johannesgasse gerichtete Büros und Schalterräume evakuiert werden mussten, trat trotz des Frühverkehrs kein Chaos ein. Vermutlich hatten viele Leute wegen des Bush-Besuchs auf ihre Autos verzichtet.

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