Aufklärung für Hundehalter in Wiener Parkanlagen

Städtische Mitarbeiter informierten und kontrollierten gemeinsam mit der Polizei Hundehalter in Wiener Parkanlagen.
Städtische Mitarbeiter informierten und kontrollierten gemeinsam mit der Polizei Hundehalter in Wiener Parkanlagen. ©David Bohmann/PID
Noch bis Freitag läuft in den Wiener Parkanlagen ein Hundeschwerpunkt. Dabei sollen den Hundehaltern mögliche Konfliktpunkte bewusst gemacht werden, um für ein friedliches Miteinander zu sorgen.

"Das Ziel dieser Aktion ist es, bei den HundehalterInnen das Bewusstsein für mögliche Konfliktpunkte zu schaffen, um ein friedliches Miteinander von Hund und Mensch in der Stadt zu ermöglichen", betont Ruth Jily, Leiterin der Abteilung Veterinäramt und Tierschutz. Auch der Tierschutzgedanke kommt dabei nicht zu kurz, denn es gibt Infos zu den Themen "illegaler Welpenhandel" und zum "passenden Maulkorb".

Aufklärung gibt es bis Freitag für Hundehalter in Wiener Parkanlagen

Städtische Mitarbeiterinnen informieren und kontrollieren dabei gemeinsam mit der Polizei an stark frequentierten Plätzen HundehalterInnen. Überprüft werden die Einhaltung der Maulkorb- und Leinenpflicht, aber auch die Bezahlung der Hundeabgabe und das Vorhandensein eines Mikrochips samt dessen Registrierung in der österreichischen Heimtierdatenbank.

Städtische Mitarbeiter informieren und kontrollieren mit der Polizei

"Ein Mitarbeiter des Veterinäramts wird besonders darauf achten, ob die von den HundehalterInnen verwendeten Maulkörbe auch tierschutzgerecht sind und gut sitzen", so Jily. Neben Beratungsgesprächen werden auch diesbezügliche Informationsbroschüren zum Mitnehmen angeboten.

Aufklärung der Hundehalter über das Thema illegaler Welpenhandel

Aufklärung gibt es aber auch über das Thema illegaler Welpenhandel: "Die Wiener AmtstierärztInnen haben in den letzten 12 Monaten durchschnittlich pro Woche 2-3 Kontrollen von nach Wien verbrachten Hunden und Katzen durchgeführt"; so Ruth Jily. "Dabei wurden insgesamt 134 Tiere überprüft. Wegen fehlender Papiere oder Impfungen mussten mehr als die Hälfte aller Tiere durch die AmtstierärztInnen abgenommen und auf Kosten der TierhalterInnen oft mehrere Wochen im Tierheim in Quarantäne untergebracht werden, eine langwierige Angelegenheit für Mensch und Tier." In 40 Prozent der Fälle wurde durch das Veterinäramt Anzeige bei der Strafbehörde gelegt.

"Es ist wichtig, WienerInnen für das Thema ‚illegaler Welpenhandel‘ zu sensibilisieren"; betont Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky. "Denn wer Tiere im Internet bestellt, wie ein paar Schuhe, unterstützt Tierleid!"

(APA/Red)

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