Auf dem Wiener Donaukanal sollen schwimmende Gärten entstehen

Am Donaukanal sollen schwimmende Grünflächen der Erholung dienen.
Am Donaukanal sollen schwimmende Grünflächen der Erholung dienen. ©APA
Wien nimmt sich Paris zum Vorbild: Durch so genannte "schwimmende Gärten" soll der Donaukanal etwas grüner werden und Naherholungsflächen mit Liegestühlen anbieten.
Lokale am Donaukanal
Der Donaukanal-Radweg

Geplant sind “schwimmende Gärten” auf Höhe des Schützenhauses in Wien, wie Umweltstadträtin Ulli Sima am zweiten Tag der Klubtagung der Wiener SPÖ im burgenländischen Rust mitteilte. Am Donnerstag hatte Bürgermeister Michael Häupl mit Gemeindebauten Neu und Gebührenstopp den Wahlkampf eingeläutet, am Freitag präsentierten die Stadträte ihre Projekte.

Schwimmende Gärten wie in Paris

Nach Pariser Vorbild sollen drei Überplattungen die Uferpromenade des Donaukanals mit der Mauer der Kaiserbadschleuse, Teil der ehemaligen Schleusenanlage, verbinden. Geplant sind Bepflanzungen, Sitz- und Liegemöglichkeiten mit Sonnensegel sowie Aussichtsplattformen. Man starte nun mit den Detailplanungen, erklärte eine Sprecherin gegenüber der APA. Ein Datum für den Baustart oder die Fertigstellung gebe es noch nicht. Die Kaiserbadschleuse, die sich zwischen Franz-Josefs-Kai und Obere Donaustraße befindet, wurde zwischen 1904 und 1908 als Teil einer geplanten Schleusentreppe errichtet. Obwohl die Anlage nie in Betrieb ging, blieb das auf anderen Seite liegende Schleusengebäude von Otto Wagner, das sogenannte “Schützenhaus” erhalten. (APA)

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