Auch für Polizeipferde möglich: Wien testet Plastik-Hufeisen für Fiaker-Pferde

In Wien werden gerade Plastik-Hufe für Fiakerpferde getestet.
In Wien werden gerade Plastik-Hufe für Fiakerpferde getestet. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Stadt Wien testet gerade neue Plastik-Hufeisen bei den Fiaker-Pferden der Stadt. Die sollen die Straßen nicht so sehr beschädigen wie die gängigen Hufeisen.

Im ersten Bezirk entstünden durch die Fiaker jährlich Schäden in Höhe von 700.000 Euro, sagte der Sprecher der MA 28 zur APA. Da der Bezirk nur begrenzte Mittel habe, könne er nur einen Teil der Ausbesserungsarbeiten finanzieren. “Das heißt, jährlich wächst der Straßenschaden um 300.000 Euro an”, so der Sprecher. Um das zu vermeiden, wurden vier verschiedene Kunststoff-Beschläge für Fiaker-Pferde in Wien über vier Monate hinweg getestet. Und das mit gemischten Gefühlen.

Fiaker fürchten Sicherheitsrisiko

Manche Kutscher stehen den neuen Plastikhufeisen skeptisch gegenüber. Das metallische Klappern der Pferde fungierte als natürliche “Hupe” für Autofahrer und Fußgänger, durch die Plastikbeschläge falle das weg. Die neuen Kunststoffhufeisen sind bei Nässe jedoch deutlich trittsicherer als normale Hufeisen.

Auch für Polizeipferde geeignet

Auch für Polizeipferde könnten die Plastikhufeeisen bald zur Realität werden.Die Fiaker bieten dem Innenministerium dabei sogar ihr Fachwissen an. Denn auch die Gummihufeisen müssen richtig eingetragen werden – was oft mehrere Wochen dauern kann.

(APA/red)

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