AUA setzt auf neue Flugezeuge nach Altenrhein

Die Austrian Airlines verstärken ab Montag ihr Angebot auf der Strecke zwischen Altenrhein und Wien. Neben einem Jet wird jetzt auch eine Dash 8-400 die Strecke befliegen.

Eines gleich vorweg: Vertreter des Landes oder der Kammern, welche oft die Strecke Altenrhein-Wien zurücklegen, glänzten allesamt durch Abwesenheit. Das Land hatte sich stets für die Beibehaltung der Qualität auf der Strecke nach Wien eingesetzt und sich über den Einsatz der Dash-Flugzeuge nicht gerade erfreut gezeigt. Gestern hatten sich gerade mal 70 Personen, darunter Vertreter von Reisebüros und Journalisten, nach Altenrhein aufgemacht. „Alle Regierungsvertreter haben sich entschuldigt, sie waren offenbar terminlich verhindert“, zeigten sich Vertreter der Austrian Airlines enttäuscht. Als ein Rolf Seewald mit der Rheintalflug nach Altenrhein geladen habe, hätte sich noch „halb Vorarlberg“ am Flughafen versammelt, hieß es aus dem Munde von Vielfliegern.

Ungeachtet dessen versuchte Aua-Vorstand Josef Burger vor dem Geschäftsführer der Tyrolian-Airways, Johann Messner, Optimismus zu versprühen. Dass die neuen Maschinen wegen technischer Probleme nicht immer nach Zeitplan abheben konnten, gestand Burger aber indirekt ein. „Wir haben die Haussaufgaben gemacht. Nehmen sie uns bei den Leistungen.“ Burger sparte freilich nicht mit Lob für die Dash. Die Maschine verfüge über 72 Sitzplätze, die Zuverlässigkeit sei „deutlich verbessert“ worden. „Der Hersteller Bombardier hat die Dringlichkeit der Behebung der Kinderkrankheiten erkannt.“ Embrear-Jets mit 50 Sitzplätzen würden bei Morgen- und Abendflügen von Montag bis zum Freitag aber nach wie vor zum Einsatz kommen.

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