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"Atomare Erpressung"

China hat den USA „nukleare Erpressung“ und Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen. Der US-Botschafter in Peking wurde ins Außenministerium zitiert.

Nach Angaben der chinesischen Medien vom Sonntag wurde ihm ein scharfer Protest gegen den Empfang des taiwanesischen Verteidigungsministers in den USA und die Androhung eines möglichen Atomwaffeneinsatzes gegen China übergeben.

In scharfen Worten, die über bisherige Proteste hinausgingen, übermittelte Vizeaußenminister Li Zhaoxing die „tiefe Empörung und den energischen Widerstand“ Chinas. Mit Blick auf jüngste Erwägungen der USA, im Falle einer Konfrontation zwischen China und Taiwan eventuell Atomwaffen einzusetzen, sagte der Vizeminister: „Wir müssen der Handvoll politisch Verrückter wissen lassen, dass das chinesische Volk niemals auf Einschüchterung von außen nachgeben wird, einschließlich nuklearer Erpressung“, sagte Li Zhaoxing.

China und die USA hätten vereinbart, nicht gegenseitig Atomwaffen aufeinander zu richten. Auch hätten die USA mehrfach betont, nicht die Absicht zu haben, China zu bedrohen. „Also was soll dieses nukleare Säbelrasseln vor dem chinesischen Volk?“ Li Zhaoxing protestierte auch dagegen, dass der US-Vizeaußenminister Paul Wolfowitz und der Abteilungsleiter im US-Außenministerium, James Kelly, den taiwanesischen Verteidigungsminister Tang Yiau-min bei einer privaten Konferenz in Florida getroffen haben.

China betrachtet Taiwan nur als abtrünnige Provinz und besteht darauf, dass Länder, mit denen es diplomatische Beziehungen unterhält, keine offiziellen Beziehungen zu Vertretern der Regierung in Taipeh pflegen. Li Zhaoxing protestierte ferner gegen amerikanische Erwägungen, dem früheren taiwanesischen Präsidenten Lee Teng-hui, den Peking als „notorischen Unruhestifter“ betrachtet, einen privaten Besuch in den USA zu erlauben.

China wisse die positiven Errungenschaften des Gipfels zwischen US-Präsident George W. Bush und Staats- und Parteichef Jiang Zemin im Februar in Peking zu schätzen. Beide Seiten sollten daran anknüpfen und kooperative, konstruktive Beziehungen entwickeln, sagte Li Zhaoxing.

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