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Asterix und Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät - Trailer und Kritik zum Film

Mittlerweile vermag es wohl nicht mehr zu überraschen, aber "Asterix & Obelix" sind im Kino auch "im Auftrag Ihrer Majestät" wieder in etwa so weit vom Humor der Vorlage entfernt wie Dover von Calais, wenn einem für die Strecke nur ein Ruderboot zur Verfügung steht. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Dabei wurde, weil die letzten drei Umsetzungen trotz Kassenerfolgs nur partiell Gefallen fanden, diesmal fast das gesamte Team ausgetauscht – fast, wohlgemerkt, denn ein unbeugsamer Schauspieler ist als Aushängeschild des Asterix-Franchise natürlich wieder mit an Bord. Möglicherweise werden die Filme auch nur noch darum gemacht, weil mit Gerard Depardieu einfach der perfekte Obelix zur Verfügung steht. Ab Freitag (19.10.) im Kino.

“Asterix & Obelix” prügeln diesmal “im Auftrag Ihrer Majestät”

60 Millionen Euro standen der europäischen Koproduktion diesmal zur Verfügung – das entspricht immerhin in etwa dem Vierfachen des jährlichen Gesamtbudgets für den österreichischen Film. Einen großen Teil dieses Geldes hat wohl Depardieus Gage gefressen, einen weiteren die Engagements von Stars wie Catherine Deneuve (als englische Königin) oder Dany Boon, und dann wurde natürlich auch noch in 3D gedreht. Optisch macht die Kombination der beiden Erfolgsbände “Asterix bei den Briten” und “Asterix und die Normannen” dann auch einiges her, aber die zusammengebastelte Story mit den vielen schwachen Pointen bleibt selbst im dreidimensionalen Zustand erschreckend flach.

Umso erfreulicher aber ist es, wenn dann doch ein paar Pointen zünden – und dafür sorgen entweder Cäsar (Fabrice Luchini), der seine Legionen in Richtung Britannien geschickt, aber nicht mit der zähen Gelassenheit der britischen Seele gerechnet hat, oder eben Obelix. Wenn er sich mit seiner grundehrlich-naiven Art erkundigt, ob er mit dem jungen Schnösel Grautvornix (Vincent Lacoste) aus Lutetia “ein bisschen pädagogisch” sein soll, ist im kleinen gallischen Dorf der höchst Subtilitätsgrad erreicht. Cäsar dagegen punktet mit politischen Anspielungen – u.a. auf Reisekostenabrechnungen von Politikern – oder Pragmatismus vor dem Senatorenbesuch: “Bereitet eine Orgie vor, das kommt immer gut.”

Ansonsten bewegt sich “Im Auftrag Ihrer Majestät” – die Anlehnung an den Bond-Titel ist in dessen Jubiläumsjahr sicher nicht schlecht gewählt – ganz im bekannten Fahrwasser: Die Briten, die vor allem über Prüderie und das Trinken von heißem Wasser charakterisiert werden, holen die Gallier mitsamt deren Zaubertrank zu Hilfe. Dass Cäsar unterdessen die furchtlosen Normannen zu Hilfe geholt hat, die brandschatzend auf der Suche nach etwas sind, wovor sie sich fürchten können, sorgt für genügend Prügelunterhaltung für Edouard Baer (Asterix) und Co. Fast zwei Stunden lang geriet Laurent Tirards “überlastetes, effektbeladenes Abenteuer” mit “einigen wenigen größeren Lachern”, schrieb der “Hollywood Reporter”. Dem ist wenig hinzuzufügen.

(APA)

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