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Ärzte und Kasse streiten um Tarifvertrag

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In Wien bahnt sich erneut ein massiver Konflikt zwischen Krankenkasse und Ärztekammer an. Die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Ärzte stecken fest. Ein vertragsloser Zustand droht.

Wie wien.ORF.at berichtet droht die Ärztekammer mit Vertragsaufkündigung. Seit Wochen wird nicht verhandelt. Krankenkasse und Ärztekammer richten einander ihre Forderungen nur schriftlich aus und die Vorstellungen liegen weit auseinander.

Die Krankenkasse biete weniger als die Inflationsrate, sagte Johannes Steinhardt von der Wiener Ärztekammer. Bei der Kammer sieht man die Inflationsrate als Basis für Verhandlungen und gibt sich unnachgiebig.

Wenn es zu keiner Einigung komme, werde man den Vertrag aufkündigen. Das sei durch einstimmige Beschlüsse bereits festgelegt, so Steinhardt.

Schwierige wirtschaftliche Situation

Der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, Franz Bittner, stellt klar, dass sich die Kasse die von den Ärzten geforderte Erhöhung nicht leisten könne.

Die Wiener Gebietskrankenkasse sei in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der eine Erhöhung der Tarife um 4,5 Prozent für die Wiener Kasse unmöglich sei, so Bittner.

Vertragsloser Zustand ab Juli möglich

Beide Seiten werfen einander Unbeweglichkeit vor und appellieren an die Vernunft des jeweils anderen. Danach schaut es aber derzeit nicht aus.

Sollte es bis Ende März zu keiner Einigung kommen, würde es ab Juli in Wien keinen Kassenvertrag geben. Für die Patienten bedeutet das, dass sie dann beim Arzt selbst bezahlen müssen und danach 80 Prozent von der Krankenkasse zurückerhalten.

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