Arealumgestaltung des Wiener Eislaufvereins: Wettbewerb gestartet

Das Areal zwischen Hotel Intercontinental und Konzerthaus soll von Architekten neu gestaltet werden.
Das Areal zwischen Hotel Intercontinental und Konzerthaus soll von Architekten neu gestaltet werden. ©InterContinental
24 Architekturbüros aus zahlreichen Ländern werden sich in den nächsten Monaten mit der Umgestaltung des Areals rund um den Wiener Eislaufverein auseinandersetzen. Aus allen Vorschlägen wird Ende Februar 2014 dann das Siegerprojekt gekürt.
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Die Architekten sind aufgerufen, das zukünftige Erscheinungsbild des Viertels zwischen Hotel Intercontinental und Konzerthaus zu entwerfen. Der Projektbetreiber, die “EG-WertInvest Hotelbeteiligungs GmbH” des Unternehmers Michael Tojner hat in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland das Verfahren ausgeschrieben.

24 Architekturbüros am Wettbewerb beteiligt

Mit dabei sind aus Österreich unter anderem Coop Himmelb(l)au, Querkraft, Delugan Meissl oder Ortner &Ortner. Aber auch Architekten aus Deutschland, Italien, Schweiz, Finnland, Spanien, Norwegen, Niederlande, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Brasilien, Argentinien und den USA sind auf der Teilnehmerliste zu finden. Vorsitzender des Wettbewerbs ist der Münchner Architekt Markus Allmann.

Das Areal, dem sie sich widmen werden, ist rund 15.400 Quadratmeter groß. Entwickelt wird ein Hotel inklusive Kongressräumlichkeiten, eine neue Eisfläche samt Halle sowie Wohn- und Bürogebäude. Die Grundlage ist ein zuletzt durchgeführtes städtebauliches Expertenverfahren. Den Teilnehmern wird weiters freigestellt, ob sie die Erhaltung oder einen Neubau des Hotelgebäudes vorsehen.

Kritik am Umbau des Areals

Das Gelände, so hieß es, soll für die Bevölkerung geöffnet werden. Und auch die Sichtweise der UNESCO-Weltkulturerbegremien sei zu berücksichtigen. Da sich das Eislaufvereins-Areal in unmittelbarer Nähe zur Wiener Innenstadt befindet, gab es zuletzt nämlich auch Kritik am Grundkonzept. Denn der Rahmenplan sieht auch ein mehr als 70 Meter hohes Hochhaus vor. Namhafte Architekten hatten vor einer Beeinträchtigung des Stadtbildes gewarnt.

(APA/Red)

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