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Arbeitslosigkeit in Wien stieg im Jänner um 12,5 Prozent

Immer mehr Menschen in Wien sind ohne Job.
Immer mehr Menschen in Wien sind ohne Job. ©APA
Die Arbeitslosigkeit in Wien ist im Jänner deutlich gestiegen: Die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Personen ist um 11,1 Prozent auf 108.294 Personen angewachsen, die Zahl der in Schulungen befindlichen Jobsuchenden stieg auf 33.717 Personen, sprich um 17,1 Prozent.
Zahlen zur Jänner-Arbeitslosigkeit

Insgesamt waren gegenüber dem Vergleichsmonat 2013 damit um 12,5 Prozent mehr Menschen arbeitslos. Besonders betroffen war vor allem die Gruppe der Über-50-Jährigen, teilte das Wiener AMS am Montag in einer Aussendung mit. Ihre Zahl stieg um 20,5 Prozent auf 26.100 Personen. Personen unter 20 Jahren waren dagegen weniger häufig auf der Suche nach Arbeit: Im Jahresvergleich verringerte sich ihre Zahl um 1,5 Prozent und damit auf 2.327 Personen.

Einige Branchen mit mehr Arbeitslosigkeit

Sieht man sich die Zahlen nach Branchen an, stieg die Arbeitslosigkeit im Jänner vor allem in den Bereichen Hilfsberufe (plus 16,3 Prozent auf 8.483 Menschen), Fremdenverkehr (plus 16 Prozent auf 12.047) und Reinigung (plus 16,8 Prozent auf 9.601).Um vor allem ältere Arbeitssuchende zu unterstützen, will das AMS noch in der ersten Februarhälfte eine neue Beratungs- und Betreuungseinrichtung starten, die speziell auf die Situation von Menschen über 50 Jahren zugeschnitten ist, wie AMS-Wien-Chefin Petra Draxl erklärte. Dort sollen zwölf Mitarbeiter bei Neuorientierung, Qualifizierung oder Gesundheitsthemen beraten.

SPÖ: Ostöffnung ohne nennenswerte Wirkung

Die Öffnung des Arbeitsmarktes für Rumänen und Bulgaren mit Beginn 2014 hat laut SPÖ-Arbeitssprecherin Sabine Oberhauser “keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt mit sich gebracht”. Auffällig ist, dass die Arbeitslosigkeit bei Akademikern besonders hoch ist – hier lag das Plus bei 15,4 Prozent, während es bei Personen mit Pflichtschulausbildung einen Zuwachs von 10,1 Prozent gab.

Wifo-Chef Karl Aiginger warnte vor der Verfestigung der Arbeitslosenrate auf hohem Niveau. Auf die derzeitige Arbeitsmarktlage sollte man mit intelligenten Formen der Teilzeitarbeit reagieren – etwa für Ausbildung oder für Familienzeiten, Weiterbildung von Geringqualifizierten und Entlastung des Faktors Arbeit. Weitere Beschäftigungsprogramme seien nicht sinnvoll, weil sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres erholen sollte, sagte Aiginger am Montag vor Journalisten.

Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs, sieht die Arbeitgeber gefordert. “Wir brauchen ein fundamentales Umdenken am Arbeitsmarkt und vor allem bei den Firmen- und Personalchefs. Menschen ab 50 sind nicht ‘zu alt’. Wir brauchen eine Arbeitswelt, die die Stärken der Älteren erkennt, wir brauchen endlich altersgerechte Jobs, so Wohlmuth.

Mehr zum Thema “Plus an Arbeitslosigkeit im Jänner“.

(APA)

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