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Apple erklärt Microsoft Explorer den Krieg

San Francisco - Knapp zehn Jahre nach dem heftig umstrittenen Siegeszug des Microsoft Explorer will Apple nun die Dominanz des Webbrowsers brechen.Demo ansehen | Hier downloaden!

Apple-Chef Steve Jobs erklärte am Montag bei der mit Spannung erwarteten jährlichen Konferenz für Software-Entwickler in San Francisco, den Apple-Browser Safari mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows kompatibel zu machen.

Apple will zudem unabhängigen Entwicklern erlauben, Programme für sein mit Spannung erwartetes Multimedia-Handy iPhone zu schreiben. Börsianer zeigten sich enttäuscht, dass der legendäre Firmengründer keine größeren Überraschungen aus dem Ärmel zauberte: Die Aktie fiel deshalb um mehr als drei Prozent.

Mit dem neuen Browser ermöglicht Apple es allen Windows-Nutzern, in Zukunft mit Safari anstatt mit dem Explorer ins Internet zu gehen. Die Browser können zu einem gewissen Grad kontrollieren, wie das Internet genutzt wird. Dies gewinnt an Bedeutung, weil immer mehr Dienste und Programme Internet-basiert sind. Apples Ankündigung könnte einen neuen Krieg der Browser einläuten. In den 90er Jahren verdrängte Microsoft den Web-Pionier Netscape, indem der Konzern den Explorer kostenlos in sein Windows-Betriebssystem integrierte.

Apple feierte bereits einen großen Erfolg mit einer Windows-Version seines Musikprogramms iTunes, die viele Nutzer zum Kauf seines Musikspielers iPod oder eines Apple-Computers animierte. Mit dem neuen Browser will Apple nun noch tiefer in die riesige Windows-Gemeinde eindringen. Auf dem neuen Apple-Betriebssystem Leopard läuft zudem Windows – bisher hielten die verschiedenen Betriebssysteme viele Menschen davon ab, sich einen Apple-Computer zu kaufen.

Eine Testversion des neuen Apple-Browsers ist bereits jetzt im Internet verfügbar, die endgültige Version soll gratis im Oktober folgen. Jobs sagte, sein Programm könne Internetseiten doppelt so schnell laden wie der Explorer. „Wir fänden es fantastisch, wenn der Safari-Marktanteil deutlich zulegt“, sagte Jobs. Derzeit nutzen nur fünf Prozent der Internet-Surfer Safari, Microsofts Internet Explorer beherrscht dagegen 78 Prozent des Marktes. Ebenfalls noch vor Safari liegt Firefox mit gut 15 Prozent.

Mit der Ankündigung, auch Programme, die nicht aus dem Hause Apple stammen, auf dem iPhone zuzulassen, schwächte Jobs die bisherige Haltung des Konzerns ab. Ursprünglich wollte Apple wegen Sicherheitsbedenken das iPhone so bauen, dass es keine Programme von anderen Anbietern unterstützt.

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