Apotheken-Angestellte: Zwei Jahre bedingt für Präparathandel

Die Urteile sind nicht rechtskräftig
Die Urteile sind nicht rechtskräftig
Eine in einer Wiener Apotheke als pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin tätige Frau, die auf Kosten ihres Arbeitgebers drei Jahre lang einen illegalen Handel mit rezeptpflichtigen Präparaten betrieben hatte, ist am Mittwoch im Landesgericht wegen Untreue und gewerbsmäßigen Diebstahls zu zwei Jahren bedingt verurteilt worden. Ihr Nachbar, der die Mittel verkauft hatte, erhielt dieselbe Strafe.


Der 44-Jährige hatte das Wachstumshormon Humatrope um 300 bis 400 Euro im Bekanntenkreis “verscherbelt”. Der Schöffensenat ging von einem Schaden von 170.000 Euro aus und schloss sich damit der Aussagen der beiden Angeklagten an, sie hätten deutlich weniger als die ihnen angekreidete Menge verkauft. Der betroffene Apotheker, der sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligter angeschlossen hatte, bekam die 170.000 Euro zugesprochen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Während die Verteidiger auf Rechtsmittel verzichteten, gab der Staatsanwalt vorerst keine Erklärung ab.

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Apotheken-Angestellte: Zwei Jahre bedingt für Präparathandel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen