Apnoe-Taucher Herbert Nitsch geht es besser

Herbert Nitsch geht es nach seinem Rekordversuch besser
Herbert Nitsch geht es nach seinem Rekordversuch besser ©Herbert Nitsch
Der Wiener Extremtaucher Herbert Nitsch erholt sich in einem Athener Spital recht gut von seinem Weltrekordversuch des Vortags, teilte sein Management am Donnerstag mit.
Nitsch im Spital

Nach der Erstversorgung in einer Druckkammer wurden dem Österreicher Sedativa verabreicht. Er stand die ganze Nacht über unter ständiger Beobachtung und wurde heute früh neuerlich in die Druckkammer gebracht und dort behandelt. Medienberichte, wonach Nitsch einen schweren Herzanfall erlitten habe, wurden zurückgewiesen.Der Österreicher hatte am Mittwoch in Santorin einen Weltrekordversuch unternommen und dabei wie geplant eine Tiefe von 244 Metern (800 Fuß) erreicht – ohne Sauerstoff.

Auch der Aufstieg klappte wie geplant, seine Helfer assistierten bei den letzten zehn Metern. An der Oberfläche war er bei Bewusstsein und ansprechbar, fühlte sich jedoch schwach. Während der anschließenden Dekompressionsphase in sechs bis neun Metern Tiefe konnte Nitsch zwar den Sauerstoff atmen, war jedoch desorientiert.

Aus Sicherheitsgründen setzte das Team daher der Notfallplan in Gang: Der Wiener wurde mit einem Schnellboot unter medizinischer Aufsicht per Boot und Flugzeug ins Spital gebracht. 

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