Anti-Hetze vs. Anti-Islamismus: Wiener NEOS und FPÖ matchen sich mit Hotlines

Beate Meinl-Reisinger stellte die neue NEOS-Hotline vor
Beate Meinl-Reisinger stellte die neue NEOS-Hotline vor ©APA/HELMUT FOHRINGER
Seit Tagen sorgt die Wiener FPÖ im Internet mit ihrer ins Leben gerufenen "Anti-Islamismus-Hotline" für Diskussionen. Nun konterten die NEOS mit einer "Anti-Hetze-Hotline".
Gudenus präsentiert Hotline

Vizebürgermeister Johann Gudenus lädt besorgte Bürger ein, sich unter der kostenlosen Nummer 0800 556666 bei der “Anti-Islamismus-Hotline” zu melden. Die NEOS reagierten nun mit einer “Anti-Hetze-Hotline”, wie die Rathaus-Klubchefin Beate Meinl-Reisinger via Facebook mitteilte.

Wenn der Wiener Vizebürgermeister Gudenus meint, es braucht mehr Öl im Feuer der Asyldebatte, liegt er falsch. Was es braucht ist ein Integrationsplan, der ohne Angstmache und Hetze auskommt.

Posted by NEOS – Das Neue Österreich on Wednesday, January 27, 2016

“Anti-Hetze-Hotline” der NEOS

Sie ist unter 0800 400666 und ebenfalls gratis zu erreichen. “Die Anti-Islam-Hotline von Johann Gudenus – noch dazu in seiner Funktion als Vizebürgermeister kommuniziert – gießt noch weiter Öl ins Feuer. Es ist unverantwortlich, in Zeiten der Asylkrise die Stimmung noch weiter anzuheizen. Seine Kampagne löst keines der Probleme in Wien”, schreibt Meinl-Reisinger auf ihrer Facebook-Seite. Optisch ist das pinke Hotline-Posting übrigens an die FPÖ-Vorgabe angelehnt.

Anti_Hetze
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(apa/red)

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