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Anstieg bei Anzeigen wegen Geldwäsche

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In Österreich werden offenbar immer mehr Geldwäschedelikte angezeigt: Wie aus dem Bericht 2005 des Bundeskriminalamtes (BK) hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr um 25 Prozent mehr Verdachtsfälle als 2004 gemeldet.

Den Grund sieht der Leiter der Geldwäscheabteilung im BK, Josef Mahr, unter anderem im immer besser geschulten Personal in den Banken.

Einen gewaltigen Anstieg gab es bei den „eingefrorenen“ Konten: 2005 wurden bei Gericht einstweilige Verfügungen für insgesamt 99,3 Millionen Euro erwirkt. Ein Jahr davor waren es noch 27,9 Millionen Euro.

Die Ansiedelung der Geldwäschemeldestelle im BK sei international gesehen eher unüblich, sagte BK-Direktor Herwig Haidinger. In vielen Fällen sind diese im Finanzministerium oder bei der Nationalbank angesiedelt, während hier zu Lande Kriminalbeamte am Werk sind. Der Vorteil: Die internationale Vernetzung funktioniert über zusätzliche Schienen wie etwa Interpol, so Haidinger. Auf diese Daten hat beispielsweise eine beim Finanzministerium angesiedelte Stelle keinen Zugriff.

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