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Ansbach - De Maizière warnt vor Generalverdacht gegen Flüchtlinge

Bundesinnenminister: "Weder Heilige noch Sünder".
Bundesinnenminister: "Weder Heilige noch Sünder". ©AP
Nach den mutmaßlich islamistisch motivierten Gewalttaten durch Flüchtlinge hat der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) vor einem Generalverdacht gegen hilfesuchende Migranten gewarnt. "Wir wissen, dass Flüchtlinge weder Heilige noch Sünder sind", sagte de Maizière am Montag im ZDF.
IS bekennt sich zum Anschlag in Ansbach

Die Sicherheitsprobleme müssten sauber getrennt werden “von unserer humanitären Verantwortung und der Opferrolle, die viele Flüchtlinge haben”. Am Sonntagabend hatte sich ein syrischer Flüchtling im bayerischen Ansbach in die Luft gesprengt und 15 Menschen verletzt. Zuvor hatte ein vermutlich aus Afghanistan stammender Flüchtling bei Würzburg in einem Regionalzug und auf der Flucht mit einer Axt fünf Menschen schwer verletzt, ehe er von der Polizei erschossen wurde. In beiden Fällen gehen die Ermittler von einem islamistischen Hintergrund aus.

Wissen sammeln “Schlüssel zur Lösung”

De Maizière sagte, es gebe “sicher Verunsicherung” in der Bevölkerung. Allerdings könne er nicht erkennen, dass die Deutschen voller Angst seien. Die Sicherheitsbehörden seien gut aufgestellt, viele Gesetze seien verschärft worden. Um Taten wie in Ansbach und Würzburg zu verhindern, müsse aber noch mehr Wissen gesammelt werden über Menschen, die gefährlich werden könnten. Das sei “der Schlüssel zur Lösung”.

Der Innenminister erklärte, dass die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) seit dem vergangenen Sommer versucht habe, Anhänger als Flüchtlinge getarnt nach Europa einzuschleusen. Dies sei auch bei den Anschlägen von Paris im November deutlich geworden. Bei den Attentätern von Ansbach und Würzburg handle es sich aber um Flüchtlinge, die bereits vorher gekommen seien.

Möglicherweise habe man es mit Menschen zu tun, die aus anderen Gründen gekommen seien und sich kurzfristig radikalisiert hätten, bevor sie solche Taten begehen, sagte de Maizière.

(APA)

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