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AMS Wien plant heuer 63 Mio. Euro für Arbeitslose zur Verfügung zu stellen

Arbeitslose - AMS Wien: Heuer 63 Mio. Euro für Integrationsleasing
Arbeitslose - AMS Wien: Heuer 63 Mio. Euro für Integrationsleasing ©APA (Sujet)
Das Wiener Arbeitsmarktservice will heuer rund 63 Mio. Euro und damit knapp ein Fünftel ihres Budgets für das gemeinnützige Integrationsleasing von arbeitsmarktfernen Personen ausgeben.

Rund 17.000 Personen sollen im Jahr 2014 in das Programm aufgenommen werden, insgesamt 8. 600 dann in ein Dienstverhältnis vermittelt werden, sagte AMS-Wien-Geschäftsführerin Petra Draxl am Mittwoch vor Journalisten.

Ziel des Programms ist via einer Leiharbeitsfirma Langzeitarbeitslose, ältere Dienstnehmer und Wiedereinsteiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In Wien waren Ende Juni 99.400 Personen arbeitslos gemeldet und es gab rund 30.000 AMS-Schulungsteilnehmer. Das Integrationsleasing wird in Wien von den Leiharbeitsfirmen Trendwerk, Job-TransFair des BFI und itworks Personalservice und Beratung gemeinnützige GmbH durchgeführt. Bei Trendwerk wird im Schnitt rund 30 Prozent der Lohnsumme gefördert, 70 Prozent müssen die Unternehmen selbst bezahlen.

AMS Wien plant Integrationsleasing

Um einen Missbrauch durch Firmen zu verhindern, nimmt die Förderung im Lauf der Monate ab. Am Ende sollen die Leasingkräfte von den Unternehmen übernommen werden. Gefördert wird ein sogenannter “Transitarbeitsplatz” maximal neun Monate mit einer dreimonatigen Verlängerungsmöglichkeit. Große Bauunternehmen, Caterer, Reinigungsbetriebe und Handelsunternehmen suchen sich neue Mitarbeiter via dem “Integrationsleasing”.

Die Leasing-Projektträger bereiten die Teilnehmer in einem bis zu 12 Wochen dauernden Vorbereitungsprogramm – unter anderem Bewerbungstraining, Basisqualifizierung, Schnupperpraktika – auf den Arbeitseinsatz vor. Bei Trendwerk wurden im vergangenen Jahr rund 7.000 Teilnehmer in das Vorbereitungsprogramm aufgenommen und mit der Hälfte der Personen ein Dienstverhältnis eingegangen. Rund ein Viertel der Teilnehmer wurde dann laut Auswertung des Instituts Synthesis “erfolgreich und nachhaltig” im ersten Arbeitsmarkt integriert.

 63 Mio. Euro für Arbeitslose

Das Programm richtet sich aber nur an arbeitmarktferne Personen, die im vergangenen Jahr nicht oder nur in instabilen Jobs gearbeitet haben. Das Integrationsleasing ist für Personen ab 25 Jahren mit ausreichenden Deutschkenntnissen möglich, die innerhalb des letzten Jahres mindestens vier Monate beim AMS Wien als arbeitslos gemeldet waren. Job-Wiedereinsteiger sind von der Regel ausgenommen.

Bei arbeitsmarktfernen Personen müssten oft Probleme wie Verschuldung, geringe Deutschkenntnisse, Wohnsituation und fehlende Kinderbetreuung gelöst werden, bevor die Integration in den Arbeitsmarkt gelingen könne, so Trendwerk-Geschäftsführer Mario Moser. Vor allem Lohnexekutionen würden den Arbeitsmarkteinstieg massiv erschweren.

Arbeitsmarktforscher Michael Wagner-Pinter vom Institut Synthesis begrüßte das AMS-Integrationsleasing als sinnvolle Maßnahme zur Arbeitsmarkteingliederung, wenn es auch noch Verbesserungspotenzial gebe – etwa die derzeit in Arbeit befindlichen AMS-Richtlinien zur Arbeitsplatzqualität bei Integrationsleasing und sozialökonomischen Betrieben. Schlecht qualifizierte Personen am Arbeitsmarkt zu vermitteln sei aber generell keine leichte Aufgabe. Laut PISA-Studie können in Österreich ein Fünftel der Menschen im erwerbsfähigen Alter schlecht bis gar nicht lesen.

(APA)

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