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AMIS-Prozess: Chance für Urteil vor Weihnachten sehr hoch

Die Chancen, dass der AMIS-Prozess noch vor Weihnachten beendet werden kann, sind sehr hoch, schätzt Richterin Daniela Setz-Hummel. Die wichtigsten Zeugen, um über die Schuldfrage zu urteilen, seien für die kommende Woche geladen, sagte die Richterin heute.

Die für die Urteilsfindung nicht notwendigen Zeugen will die Richterin nicht mehr laden. Welche das sind, soll spätestens am kommenden Montag feststehen.

Der letzte Prozesstag vor Weihnachten ist derzeit für den Donnerstag nächster Woche, den 20. Dezember, anberaumt. Sollte es dennoch im Jänner zu weiteren Verhandlungen kommen, würden diese sicher nicht im Austria Center Vienna (ACV) stattfinden, sondern im Landesgericht, meinte Setz-Hummel.

Heute, Donnerstag, wird der vierte Angeklagte, der ehemalige AMIS-Fondsmanager Alban Kuen einvernommen. „Ich war ein Vollidiot, ich hätte in jeder anderen Bank viel besser verdient als bei AMIS“, sagte der teilgeständige Angeklagte, der heute als vierter und letzter Angeklagter im AMIS-Prozess einvernommen wird. Er würde auch nie mehr leichtfertig etwas unterschreiben. „Ich hab’ genug daraus gelernt“, so Kuen, der inzwischen bei einer Privatbank arbeitet, sich dort aber aus dem Fondsmanagement auf eigenen Wunsch zurückgezogen hat, „um Abstand zu gewinnen“.

Kuen wird von der Staatsanwaltschaft neben der Abgabenhinterziehung – zu der er sich schuldig bekennt – auch noch die Beitragstäterschaft beim schweren gewerbsmäßigen Betrug angelastet. Zu diesem Anklagepunkt bekennt sich Kuen weiterhin für nicht schuldig.

Den Angeklagten wird schwerer gewerbsmäßiger Betrug von über 15.000 Anlegern mit einem inkriminierten Gesamtschaden von mehr als 62 Mio. Euro vorgeworfen. Für alle vier Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

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