Alternative Energie für den Uni-Park Nonntal

Salzburg-Stadt - Die Bohrarbeiten für die Geothermieanlage für den Unipark Nonntal haben vor kurzem begonnen. Durch Alternative Energie soll die Anlage rund die Hälfte des erforderlichen Energiebedarfes liefern.
Für diese Anlage werden 56, mit einem Wasser-Glykolgemisch gefüllte Erdsonden 200 Meter tief in die Erde “vergraben”. “Es ist uns ein Anliegen, bei einem so großen und wichtigen Projekt wie dem Uni Park Nonntal auch in alternative Energiegewinnung zu investieren. Durch Mietzahlungen werden wir die Geothermieanlage anteilsmäßig mitfinanzieren”, so Rektor Heinrich Schmidinger. Die anderen 50% des Energiebedarfes werden durch Fernwärme und eine Kälteanlage abgedeckt.

Alternative Energieerzeugung für den neuen Uni-Park

Während die Wärmepumpenanlage die Erdwärme zum Heizen nützt, soll über einen “systemtrennenden” Wärmetauscher gekühlt werden. Insgesamt betragen die Kosten für die Geothermieanlage rund 700.000 Euro. Das Projekt soll sich innerhalb von 15 Jahren amortisieren.

Durch den Einsatz moderner Wärmepumpenanlagen zur Raumheizung, -kühlung und Warmwasserbereitung an Stelle von herkömmlichen Wärmeerzeugungsanlangen auf fossiler Basis wird ein weiterer Schritt hin zu alternativer Energiegewinnung gesetzt. “Bis dato haben wir kaum Erfahrungswerte”, so Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG): “Wir wollen diesen Themenbereich forcieren und haben weitere Projekte geplant.”

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