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Alljährlich 600 Verletzte bei Böller-Unfällen in Österreich

Böller fordern regelmäßig Verletzte, manchmal sogar Tote in Österreich
Böller fordern regelmäßig Verletzte, manchmal sogar Tote in Österreich ©dpa (Sujet)
Hunderte Böller-Unfälle geschehen Jahr für Jahr in Österreich und fordern teils Schwerverletzte - wie zuletzt Fußball-Profi Andreas Schicker, der dabei eine Hand verlor. Weiters kamen ein Vater und Sohn bei einer Explosion in der Steiermark ums Leben.
Schicker verliert Hand
Tote in Kapfenstein
Opfer meist Männer

Am Wochenende explodierte in Bruck an der Mur ein Profi-Böller in den Händen des Profi-Fußballers Andreas Schicker, der SV Horn-Spieler verlor seine linke Hand.

So gefährlich sind Böller

Vergangene Woche sprengten sich in Kapfenstein Vater und Sohn beim Herstellen von Böllern mitsamt einem Wirtschaftsgebäude in die Luft. Jedes Jahr werden in Österreich rund 600 Menschen durch Böller schwer verletzt.

Unfälle fordern Tote zu Silvester

Jeweils zu Silvester starben in den vergangenen beiden Jahren zwei Männer bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern. In den Jahren 2007 bis 2011 gab es nach Angaben der Statistik Austria keine Todesfälle bei “Abbrennen von Feuerwerkskörpern”. 2004, 2005 und 2006 war es jeweils ein Toter, allesamt Männer.

Zumeist sind Opfer Männer

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) hat die Unfälle der Jahre 2011 bis 2013 analysiert. Von den rund 600 Personen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, waren lediglich zwei Prozent Frauen. “Gerade den jungen Burschen und Männern fehlt es oftmals am notwendigen Gefahrenbewusstsein und an essenziellem Wissen über den richtigen Umgang mit pyrotechnischen Produkten”, so KFV-Direktor Othmar Thann.

Ein Viertel der Betroffenen waren bei den Böller-Unfällen unter 15 Jahre alt, ein Drittel zwischen 15 und 24 Jahre. Zwei Drittel erlitten durch die Böller Verletzungen an den Händen oder den Fingern.

(apa/red)

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