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Alarm in Teilen Israels

In Teilen Israels ist Terroralarm ausgelöst worden, nachdem die Polizei deutliche Hinweise auf bevorstehende palästinensische Anschläge erhalten hatte.

In der Stadt Naharia im äußersten Norden des Landes blieben am Morgen nach Angaben des Rundfunks alle Schulen geschlossen. In Zentralisrael und in Jerusalem wurden die Polizeikräfte verstärkt.

Die Tageszeitung „Haaretz“ berichtete am Sonntag, dass Israel inzwischen zu einem vollständigen Abzug aus den seit Wochen besetzten Teilen des autonomen Palästinensergebiets bereit sei. Die palästinensische Autonomiebehörde hat sich am Sonntag Berichten zufolge geweigert, eine Vereinbarung über eine Waffenruhe mit Israel zu unterzeichnen, solange Soldaten sich auf den Gebieten befinden, die etwa 22 Prozent des Westjordanlandes und 60 Prozent des Gazastreifens ausmachen. Auch die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Samstag auf ihrem Gipfeltreffen in Barcelona Israels vollständigen Truppenabzug gefordert.

Israels Ministerpräsident Ariel Sharon zog am frühen Sonntagmorgen eine Erklärung zurück, derzufolge sich israelische und palästinensische Delegationen sich im Laufe des Tages zwecks Ausrufung eines Waffenstillstand treffen würden. In einer von seinem Büro veröffentlichten Erklärung wurden die Medien dafür verantwortlich gemacht, diesbezüglich Verwirrung gestiftet zu haben. Die hatten zuvor aus einer offiziellen Erklärung nach einem Treffen Sharons mit dem US-Gesandten Anthony Zinni zitiert, dass Zinni am Sonntag einem Treffen vorsitzen werde, dessen „Ziel es sein wird, eine Erklärung von beiden Seiten über einen Waffenstillstand zu Stande zu bringen“. Sowohl die USA als auch die Palästinenser hatten dies als verfrüht bezeichnet. In einer Erklärung der US-Botschaft hieß es, Sharon und Zinni hätten zahlreiche Themen erörtert, aber keine Entscheidungen über die nächsten Schritt getroffen. Der palästinensische Sicherheitschef des Gazastreifens, Mohammed Dahlan, sagte dem israelischen Fernsehen, Israel müsse sich als Bedingung für ein Treffen erst aus den palästinensischen Gebieten zurückziehen.

US-Nahostvermittler Anthony Zinni plant nach eigenen Angaben für diesen Sonntag zumindest keine offiziellen Vermittlungsgespräche. Einziger Punkt auf seiner Tagesordnung sei „der Kirchgang“ am Morgen, hieß es in Tel Aviv.

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