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Aktionärskrach um 3-Banken - BTV kritisiert UniCredit

Der Streit zwischen den Kernaktionären der börsennotierten 3-Banken BKS (Klagenfurt), BTV (Innsbruck) und Oberbank (Linz) lässt weiter die Wogen hochgehen. Der Antrag auf Sonderprüfung von Kapitalerhöhungen bei der Kärntner Regionalbank durch die UniCredit Bank Austria sei als "Angriff auf die Eigenständigkeit der 3-Banken-Gruppe zu werten", sagte BTV-Vorstandschef Gerhard Burtscher.

Die UniCredit stelle mit diesem Akt bewusst die Unabhängigkeit der 3-Banken-Gruppe in Frage, um “offenbar eine Stimmenmehrheit in der 3-Banken-Gruppe zu erlangen”, so Burtscher gegenüber den “Vorarlberger Nachrichten” und der “Tiroler Tageszeitung” (Dienstagsaugaben). Burtscher geht zudem davon aus, dass die UniCredit auch bei der BTV-Hauptversammlung am 16. Mai eine Sonderprüfung der Kapitalerhöhungen seit 1994 beantragen wird.

Die Argumente der UniCredit seien aber rechtlich ohnehin nicht haltbar, zeigte sich der BTV-Vorstandschef überzeugt: “Die Unbedenklichkeit der wechselseitigen Beteiligungen innerhalb der 3-Banken-Gruppe wurde über die Jahrzehnte regelmäßig und umfassend durch die angesehensten Rechtsexperten geprüft und zuletzt im Rahmen der Umsetzung des Bankenregulierungspakets Basel III neuerlich bestätigt.”

Der Bank Austria wirft ganz konkret der BKS im Zusammenhang mit Kapitalerhöhungen zwischen 1994 und 2018 Verstöße gegen die Corporate Governance und gegen das Aktienrecht vor. Anfragen an die Bankorgane seien bisher nicht beantwortet, “Vermutungen” vor der Hauptversammlung nicht ausgeräumt worden. Zur Begründung ihres Prüfantrags hebt die Bank Austria hervor, die BKS sei mittelbar u.a. über die Oberbank, BTV und auch die “BKS 2000 Beteiligungsverwaltung” sowie jeweils über die Generali 3-Banken Holding “an sich selbst beteiligt”. Damit bestehe die begründete Vermutung, so die Antragstellerin, dass bei einer Kapitalerhöhung der BKS der Zeichnungsbetrag “zumindest teilweise aus dem Vermögen der Gesellschaft selbst geleistet wurde”. Außerdem vermutet die Bank Austria, dass die BKS an einzelne Aktionäre, insbesondere der Generali 3Banken Holding, “finanzielle Mittel der Gesellschaft zugewendet hat, um der Generali 3Banken Holding die Teilnahme an der Kapitalerhöhung der BKS zu ermöglichen”.

(APA)

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