Afrikaner in der Leopoldstadt ermordet

Einen erschreckenden Fund machten Passanten in der Nacht auf Dienstag: Ein bislang unbekannter Schwarzafrikaner lag erstochen bei der Kreuzung Obere Donaustraße/Augartenbrücke. Video 

Mordalarm in Wien: Passanten haben Dienstag früh gegen 00.20 Uhr im Bezirk Leopoldstadt den leblosen Körper eines jungen Mannes entdeckt, bei dem es sich offenbar um einen Afrikaner handelte. Er lag blutüberströmt auf einem Gehweg bei der Kreuzung Obere Donaustraße/Augartenbrücke.

Der Tote wies nach Angaben von Polizeisprecherin Karin Strycek zwei Einstiche in der Oberkörper auf. Einer davon dürfte in das Herz des Burschen gegangen sein. Bezüglich der Tatwaffe gab es zunächst noch keine Erkenntnisse. Das Ergebnis der Obduktion wird für den Vormittag erwartet.
Bei dem Toten wurde eine Asylwerberkarte, lautend auf eigenen 17-jährigen Nordostafrikaner, gefunden. Ob es tatsächlich seine eigene war, ist laut Strycek noch Gegenstand von Überprüfungen. Dazu werden die Fingerabdrücke verglichen.
Der Der 17-jährige Mustafa H. dürfte unmittelbar vor seiner Auffindung auf dem Gehsteig vor dem Haus Obere Donaustraße 45a getötet worden sein. Anrainer sagten laut Polizei, dass sie “seltsame Geräusche” gehört hätten.
H. war nach Angaben der Polizei als obdachlos gemeldet. Um den Hergang bzw. Hintergründe zur Tat zu ermitteln, hoffen die Kriminalisten auf Hilfe von Zeugen. Allfällige Hinweise werden erbeten an den Journaldienst der Kriminaldirektion 1 unter der Telefonnummer 01/31310/33800.

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