Abschied von Musical „Elisabeth“

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Zum letzten Mal wurde am Sonntag im Theater an der Wien das Erfolgsmusical „Elisabeth“ von Silvester Levay und Michael Kunze gespielt.

Die Tränen flossen zahlreich, als „Kaiserin“ Maya Hakvoort als Zugabe gemeinsam mit dem Ensemble nach einem dreiviertelstündigen Salut zum „Ich gehör’ nur mir“ ansetzte. Als Abschiedsgeschenk gab es noch Gold für die CD und Doppelplatin für die DVD.

Der letzte Vorhang für diese Musicalproduktion, die sich in den 13 Jahren seit ihrer Uraufführung am 3. September 1992 einen fixen Platz in der Geschichte des Musicals erobert hat, gestaltete sich als rührseliger Abschied voller Emotion. Nach insgesamt 1.752 Vorstellungen mit 1.785.131 Besuchern wurde mit der zweiten Spielzeit von „Elisabeth“ die Ära des Musicals im Theater an der Wien beendet. Versteckte Tränen auch bei allen anwesenden Intendanten: Doyen Rolf Kutschera, Peter Weck, Rudi Klausnitzer und Kathi Zechner.

Wie nicht anders zu erwarten, waren alle Erstbesetzungen zum finalen Showdown angetreten: Maya Haakvort als Elisabeth, Serkan Kaya als Luccheni, Mate Kameras als Tod und Else Ludwig als Sophie, um nur einige zu nennen. Dass die Rollen einigen mit zum Teil an die 1000 Vorstellungen in Fleisch und Blut übergegangen sind, ist nicht verwunderlich. Doch von Routine keine Spur. Vom Hauptdarsteller bis zum einzelnen Ensemblemitglied bemühte sich jeder ein Optimum an Leistung zu bieten.


Ein würdiges Ende für eine Erfolgsgeschichte und eine hohe Vorlage für die Zukunft des Theaters an der Wien. 2006 wird das Theater zum zentralen Mozart-Haus und danach führt Musikintendant Roland Geyer das Theater an der Wien wieder als reines Opernhaus.

Standing Ovations, Stofftier- und Blumenregen – Adieu Elisabeth, Bye Bye Musical im Theater an der Wien!

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