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90 Prozent der Wiener Kassenordinationen haben geöffnet

90 Prozent der Wiener Kassenordinationen haben nach wie vor geöffnet.
90 Prozent der Wiener Kassenordinationen haben nach wie vor geöffnet. ©APA/HELMUT FOHRINGER
In Wien hatten am Montag noch mehr als 90 Prozent der Kassenordinationen geöffnet. Die Frequenz war dabei laut Ärzteaussagen sehr unterschiedlich.

Am Montag (16. März) hatten in Wien offenbar mehr als 90 Prozent der Kassenordinationen niedergelassener Ärzte Betrieb. Das haben die Wiener Ärztekammer und die Sozialversicherung erhoben. Die Patientenfrequenz war allerdings von Praxis zu Praxis sehr unterschiedlich.

Analyse des "Steckverhaltens" im E-Card-System 

"Wir haben gemeinsam mit der Sozialversicherung die E-Card-Steckungen am Montag, 16. März 2020, überprüft und in Relation mit den Steckungen der Vorwoche gesetzt. Dabei hat sich herausgestellt, dass über 90 Prozent der Vertragsärzte/Vertragsgruppenpraxen geöffnet und Patienten betreut hatten. Die niedergelassene Versorgung in Wien ist somit gesichert", schrieb die Wiener Ärztekammer am Mittwoch ihren Mitgliedern in einem E-Mail.

In den einzelnen Ordinationen stelle sich die Situation nach Berichten der Ärzte allerdings sehr unterschiedlich dar. "Manche Ordinationen sind voller als vor der Pandemie, manche haben die Hälfte ihres Patientenaufkommens, und manche sind so gut wie leer", schrieb die Wiener Standesvertretung der Ärzteschaft.

Trotz Corona-Krise: Andere Patienten nicht übersehen

Das dürfte auch von Tag zu Tag schwanken. "Ich hatte trotz des Hinweises auf bevorzugte telefonische Betreuung bei Rezepten, Krankschreibungen etc. am Montag 105 Patienten zu betreuen. Am Mittwoch waren es dann nur um die 40", erklärte ein Wiener Hausarzt gegenüber der APA. Man dürfte allerdings jetzt bei allen Alarmmeldungen und Vorsichtsmaßnahmen wegen Covid-19 keine Patienten übersehen, die andere und potenziell gravierende Probleme haben, die diagnostiziert und behandelt gehören. "Eine Patientin, die mit schweren Depressionen zu mir kam, traute sich kaum, vis-a-vis und in Abstand von mir Platz zu nehmen. Dann haben wir eine halbe Stunde geredet."

Etliche Ordinationen betreuen laut der Wiener Ärztekammer aktuell gleich viel Patientinnen und Patienten wie vor der Pandemie, aber überwiegend via Telekonsultation. Das werde wohl auch zu finanziellen Einbrüchen führen, "weil die Honorarordnungen für Präsenzuntersuchungen und nicht für Telemedizin ausgerichtet" seien. Es gebe aber bereits einige Verrechnungsmöglichkeiten für Telemedizin, die ausgehandelt worden seien.

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(APA/Red)

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