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84 Prozent der Eltern für 6. Urlaubswoche

Fast alle Eltern wünschten sich mehr Zeit für den Nachwuchs.
Fast alle Eltern wünschten sich mehr Zeit für den Nachwuchs. ©pixabay.com
Mehr Zeit für den Nachwuchs wünschten sich 84 Prozent der von den der Österreichischen Kinderfreunden befragten Eltern. Eine 6. Urlaubswoche sei daher mehr als notwendig.

Über die Sommermonate wurde das Forschungsinstitut IFES von den Österreichischen Kinderfreuden mit einer großen Elternumfrage betraut. Dabei wurden 510 Eltern in ganz Österreich zu vielfältigen kinder- und familienpolitischen Forderungen und Ideen der Kinderfreunde befragt. Nachdem letzte Woche bereits die Ergebnisse aus dem Bildungsbereich präsentiert wurden folgten heute die Ergebnisse aus dem Arbeitszeitbereich.

Massive Zustimmung für mehr Familienzeit

All diese Maßnahmen erhielten von den befragten Eltern sehr hohe Zustimmung - bis zu 87% der befragten Eltern sind beispielsweise für mehr Pflegefreistellungen und 84% sprechen sich für die 6. Urlaubswoche aus.

Für Eva Zeglovits, Geschäftsführerin des IFES und Leiterin der Studie, zeigt sich, dass alle Forderungen, die den Familien mehr gemeinsame Zeit bringen, auf außergewöhnlich hohe Zustimmung stoßen. "Die Studie zeigt klar, dass Eltern sich eine kinder- und familienfreundlichere Arbeitswelt wünschen. Besonders AlleinerzieherInnen, für die Beruf und Kinderbetreuung noch schwerer unter einen Hut zu bringen ist, wünschen sich bessere Vereinbarkeit und mehr Zeit mit ihren Kindern. Hier liegt beispielsweise die Zustimmung zur 6. Urlaubswoche bei 90%", erklärt Zeglovits.

Arbeitsdruck trifft Frauen

"Schlechte Arbeitsbedingungen und schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung gehen immer zu Lasten der Frauen. In der Regel sind es Frauen, die Pflege organisieren müssen, es sind Frauen, die nach der Karenz nur mehr Teilzeit arbeiten gehen können und es sind Frauen, die ihren Urlaub für Schuleinschreibung und Kindergartenschließtage verbrauchen.", erklärt Korinna Schumann, Vorsitzende der FSG Wien Frauen. "Mehr Recht auf Freizeit für die ArbeitnehmerInnen ist also nicht nur aus sozialpolitischer und familienpolitischer Sicht, sondern auch aus frauenpolitischer Sicht sehr zu begrüßen".

(red)

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