8.200 Tote bei 317 Naturkatastrophen im Vorjahr

Rund 8.200 Menschen sind im Vorjahr an den Folgen von Naturkatastrophen gestorben. Das waren so wenig wie seit 1986 nicht, teilte das Österreichische Rotes Kreuz am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung des "World Disasters Report 2015" in Genf per Aussendung mit. Im Jahr 2014 ereigneten sich in 94 Ländern 317 Katastrophen. Diese Zahl ist die geringste der vergangenen zehn Jahre.


“Der Rückgang an Todesopfern ist sehr erfreulich”, sagte Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer. “Wir dürfen aber nicht vergessen, dass 2014 allein an Ebola mehr Menschen ums Leben kamen als durch alle Naturkatastrophen zusammen.” Die Epidemie hat im Vorjahr 8.600 Menschenleben gefordert. Außerdem erinnert Schöpfer daran, dass Schätzungen zufolge mehr als 3.400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind.

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