43-Jährige in Strasshof getötet: Fahndung nach Sohn (22) dauert an

Dieser Mann gilt als tatverdächtig und wird von der Polizei gesucht.
Dieser Mann gilt als tatverdächtig und wird von der Polizei gesucht. ©APA/ LPD NÖ
Nach dem Auffinden einer verwesten Frauenleiche in Strasshof (NÖ) laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Als tatverdächtig gilt der 22-jährige Sohn der Toten. Er ist seit dem 8. September untergetaucht, der auf seine Mutter angemeldete Pkw wurde am selben Tag am Flughafen Wien-Schwechat abgestellt. Mittels internationalem Haftbefehl wird nach dem Mann gesucht.
Leiche in NÖ gefunden
Sohn ist tatverdächtig

Ob sich der Verdächtige tatsächlich ins Ausland abgesetzt hat, sei Gegenstand von Erhebungen, sagte NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager am Sonntag. Das Landeskriminalamt überprüfe unter anderem die Daten der infrage kommenden Abflüge.

Mutter und Sohn lebten zusammen

Mutter und Sohn hatten gemeinsam in der Wohnung gelebt. Beide waren arbeitslos, so Baumschlager. Nachbarn beschrieben sie laut Medienberichten als kontaktscheu, aber unauffällig, Streitereien waren ihnen nicht bekannt.

Brutale Bluttat in Strasshof

Die im Zeitraum zwischen Ende August und 8. September verübte Bluttat war brutal: Dem Obduktionsergebnis zufolge wurden der 43-Jährigen zahlreiche Messerstiche in den Nacken zugefügt. Die Tote wurde, in Decken und Plastik gehüllt, in der Bettlade einer Couch verstaut. Als die Polizei aufgrund einer Abgängigkeitsanzeige von Angehörigen am Donnerstagabend die Wohnung öffnete, machte sich bereits starker Verwesungsgeruch bemerkbar. Der 22-Jährige hatte all seine Sachen mitgenommen und am 8. September auch sein Bankkonto aufgelöst. (APA)

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