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400 Arbeitskräfte fehlen

Dem Ländle-Tourismus fehlen noch über 400 Arbeitskräfte. AMS wartet auf grünes Licht seitens des Landes zur Kontingenterhöhung. [6.12.99]

Obwohl der Saisonstart in den Wintertourismus glänzend war, kommt noch keine echte Freude auf. Der Grund: Noch immer fehlen über 400 Arbeitskräfte im Ländle-Tourismus. Und: Statt Zusagen, hagelt es eher Absagen.

Zur aktuellen Situation: Laut dem Bludenzer AMS-Leiter Erich Gstrein fehlen im Vorarlberger Tourismus derzeit noch immer 400 bis 450 Mitarbeiter. Zuletzt habe es bei Hilfskräften 20 bis 30 Ausfälle gegeben, das heißt, die Mitarbeiter seien gar nicht ins Land gekommen.

Ein Ersatz sei nicht in Sicht, es wird eher noch mit weiteren Ausfällen gerechnet. Das AMS versuche zwar noch mit regionalen Jobbörsen im Bereich Dornbirn und Bregenz neue Arbeitskräfte zu mobilisieren. Doch dürfte dies nicht ausreichen, die Lücken zu schließen.

Vor allem bei Fachkräften, so Gstrein, ist der Markt ausgeschöpft. Beim AMS jedenfalls seien praktisch keine mehr vorgemerkt. Was nun das Kontingent für Nicht-EU-Ausländer anbelangt, so sind die bisher genehmigten 40 Kräfte bereits bewilligt. 32 für Bludenz, acht für Bregenz.

Es wurde zwar eine Aufstockung von maximal 60 noch versprochen. Der offizielle Segen dazu aber blieb bislang aus. Sollte das Land dafür nun grünes Licht geben, könnten die Bewilligungen in Härtefällen binnen eines Tages erfolgen, so Gstrein.

Ob dies zur Entschärfung der Situation jedoch ausreicht, ist fraglich. Gstrein schätzt den Bedarf an Nicht-EU-Ausländern auf insgesamt 130 bis 140 Beschäftigte.

(Bild: VN)

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