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2019: Österreicher waren im Schnitt 13,3 Tage im Krankenstand

Frauen waren etwas länger im Krankenstand.
Frauen waren etwas länger im Krankenstand. ©pixabay.com (Sujet)
2019 waren die Österreicher wieder etwas länger im Krankenstand. Im Schnitt waren es 13,3 Tage.

Die Österreicher waren 2019 wieder etwas länger im Krankenstand. Durchschnittlich verbrachten die unselbstständig Beschäftigten im Jahresverlauf 13,3 Tage im Krankenstand. Im Jahr davor waren es noch 13,1 Tage. Auffallend ist dabei, dass Frauen mit 13,8 Tagen durchschnittlich etwas länger krankgeschrieben waren als Männer mit 12,9 Tagen. Das geht aus Daten des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger hervor, die die Statistik Austria am Montag veröffentlicht hat.

4,735 Millionen Krankenstandsfälle 2019 in Österreich

Insgesamt wurden im Jahr 2019 4,735 Millionen Krankenstandsfälle (ohne Beamte) registriert, davon 2,486 Mio. von Männern und 2,248 Mio. von Frauen. Ein Krankenstand dauerte dabei im Durchschnitt 9,7 Tage (Männer 9,8, Frauen 9,6 Tage).

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Dauer der Krankheiten. Die 20- bis 34-Jährigen liegen mit 10,9 Tagen und die 35- bis 49-Jährigen mit 11,6 Tagen unter dem Schnitt der Krankenstandstage pro Kopf, die 50- bis 64-Jährigen mit 18,7 Tagen hingegen deutlich darüber.

APA

Langfristig gesehen ist das Krankenstandsniveau derzeit vergleichsweise niedrig: Die krankheitsbedingten Fehlzeiten erreichten 1980 mit 17,4 Krankenstandstagen pro Kopf ihren Höchstwert. 1990 verzeichnete die Statistik durchschnittlich 15,2 Tage pro Kopf, 2000 waren es noch 14,4Tage. In den vergangenen zehn Jahren schwankte die Zahl der Krankenstandstage zwischen 12,3 und jetzt 13,3 Tage pro Kopf. Wobei in den letzten drei Jahren wieder ein Anstieg zu verzeichnen ist - 2017 waren es noch 12,5 Tage und 2018 13,1 Tage.

Die häufigsten Ursachen für Krankenstände

Die häufigsten Ursachen für einen Krankenstand waren 2019 - wie schon in den Vorjahren - Krankheiten des Atmungssystems (rund 499 Fälle je 1.000 Erwerbstätigen), bestimmte Infektionskrankheiten (etwa 220 Fälle pro 1.000 Erwerbstätigen) und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (circa 183 Fälle pro 1.000 Erwerbstätigen).

(APA/Red)


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