Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

2018: Heißestes Sommerhalbjahr der Messgeschichte

Die Auswertung der ZAMG zeigt 2018 als wärmstes Sommerhalbjahr der Messgeschichte.
Die Auswertung der ZAMG zeigt 2018 als wärmstes Sommerhalbjahr der Messgeschichte. ©APA (Sujet)
Seit 1767 werden die Temperaturen gemessen und aufgezeichnet - und obwohl der September noch einige Tage dauert, steht bereits fest: Im Jahr 2018 gab es laut ZAMG das wärmste Sommerhalbjahr der 251-jährigen Messgeschichte.

„Wir haben das wärmste Sommerhalbjahr seit Messbeginn im Jahr 1767 erlebt. Berücksichtigt man die Prognosen für die letzten Septembertage, dann liegt dieses Sommerhalbjahr um 2,6 °C über dem vieljährigen Mittel 1981 bis 2010. Das bisher wärmste Sommerhalbjahr war im Jahr 2003 und lag 1,5 °C über dem Mittel”, erläutert Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Mehrere Gründe für überdurchschnittlich warmen Sommer 2018

Als Sommerhalbjahr gilt der Zeitraum von April bis September. In dieser Zeitspanne gab es in Österreich – je nach Region – nur etwa vier bis sechs Tage mit für die Jahreszeit zu tiefen Temperaturen. Die restliche Zeit war es überdurchschnittlich warm. „Bereits der April war heuer so warm wie ein durchschnittlicher Mai und der viertwärmste Sommer der Messgeschichte lieferte natürlich auch einen wesentlichen Beitrag zu diesem ungewöhnlich warmen Halbjahr und jetzt, Mitte September, liegen die Nachmittagstemperaturen immer noch fünf Grad über den für die Jahreszeit typischen Werten”, so Klimatologe Orlik.

Für den ungewöhnlichen Wetterverlauf nennt ZAMG-Experte Orlik mehrere Gründe. „Zum einen ist das Temperaturniveau in den letzten Jahrzehnten durch die Klimaerwärmung deutlich gestiegen. Dazu kommen die natürlichen Schwankungen, die in jedem Jahr stattfinden und heuer sehr stark ausfielen. Die ersten sehr warmen und stabilen Hochdruck-Wetterlagen im heurigen Frühling könnten auch den Weg für das größtenteils stabile Wetter im Sommer bereitet haben. Tiefdruckgebiete vom Atlantik konnten nur selten bis Mitteleuropa vordringen.”

In der Nacht auf Samstag erreicht eine Kaltfront Österreich. Damit geht die aktuelle, ungewöhnlich warme Wetterlage zu Ende. Am Wochenende liegen die Nachmittagstemperaturen laut ZAMG nur noch zwischen den für September typischen Werten von 15 bis 23 Grad.

(Red.)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • 2018: Heißestes Sommerhalbjahr der Messgeschichte
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen