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20.000 leere Gemeindewohnungen - Wiener Wohnen fordert Gegendarstellung

ÖVP-Chef Blümel schätzt, dass 20.000 Gemeindewohnungen leer stehen
ÖVP-Chef Blümel schätzt, dass 20.000 Gemeindewohnungen leer stehen ©APA (Sujet)
20.000 Gemeindewohnungen in Wien sollen leer stehen - diese Behauptung hat dem Wiener ÖVP-Chef Gernot Blümel bzw. dem Rathaus-Klub nun ein anwaltliches Schreiben beschert. Wiener Wohnen begehrt darin eine Gegendarstellung, da die Aussage "unwahr" sei, wie es heißt.
FPÖ vs. Wiener Wohnen
Furcht vor Wohnungskatastrophe

Die Stadt-Schwarzen ließen die Frist allerdings verstreichen, die juristische Auseinandersetzung dürfte in die nächste Runde gehen. Am 11. März hatte sich Blümel mittels Aussendung über die rot-grüne Wohnbaupolitik beklagt. Die Wohnungsknappheit, so befand er, liege auch daran, dass 20.000 Gemeindewohnungen leer stünden. Laut Stadt entspricht dies aber nicht den Tatsachen.

“Alle Wohnungen von Wiener Wohnen aufrecht vermietet”

“Grundsätzlich sind alle von Wiener Wohnen verwalteten Wohnungen aufrecht vermietet”, heißt es in dem Schreiben. Zurückgegebene Objekte würden saniert und wiedervermietet.

“Offenbar steigt die Nervosität bei der Wiener SPÖ”, mutmaßte der Wiener ÖVP-Obmann am Montag in einer Pressekonferenz. Und er verwies auf eine seiner Ansicht nach bestehende Diskrepanz. Denn der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) habe in einer Anfragebeantwortung sehr wohl Zahlen veröffentlicht. Der Leerstand lag demnach Mitte des Vorjahres bei mehr als 6.000 Wohnungen.

Blümel wiederholt Schätzungen zu Leerstand: “20.000 leere Wohnungen”

Die Frist zur Veröffentlichung der gewünschten Darstellung habe man jedenfalls verstreichen lassen, berichtete der schwarze Landeschef. Gleichzeitig wiederholte er seine damalige Schätzung, wonach der Leerstand 20.000 Wohnungen umfasse. In dieser Zahl seien nicht nur unvermietete Wohnungen enthalten, sondern auch solche, die zwar vermietet, aber nicht genutzt würden.

Die Stadt, so vermutete Blümel, habe keinen Überblick über die tatsächliche Situation. Er bekräftige zudem seine Forderung nach Gehalts-Checks für Gemeindebaumieter. Sollten Einkommensgrenzen nach einer gewissen Zeit überschritten werden, dann sollte es für die Betroffenen drei Optionen geben: mehr Miete zahlen, die Wohnung kaufen oder ausziehen.

Bei Wiener Wohnen wurde am Montag auf APA-Anfrage versichert, dass man die Behauptung in Sachen Leerstand weiterhin für falsch halte. Nachdem die Frist für eine Gegendarstellung verstrichen sei, werde man nun weitere Schritte prüfen, hieß es.

(apa/red)

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