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17 weitere Festnahmen nach Unglück in chinesischer Fabrik

Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik forderte 78 Todesopfer
Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik forderte 78 Todesopfer ©APA (AFP)
Nach der Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik mit 78 Toten und Hunderten Verletzten gehen die Behörden weiter gegen mutmaßliche Verantwortliche der Katastrophe vor. Wie die Behörden in der Stadt Yancheng im Osten Chinas am Montag mitteilten, wurden weitere 17 Verdächtige festgenommen. Damit stieg die Zahl der bisher Festgenommen auf 26.

Bei den zuletzt festgenommenen Verdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um Mitarbeiter einer Organisation, denen vorgeworfen wird, Projektbewertungen verfälscht zu haben. Weitere Verdächtige arbeiten demnach für die Betreiberfirma Jiangsu Tianjiayi Chemical.

In der Chemiefabrik in Yancheng war am 21. März nach einer Explosion ein Großbrand ausgebrochen, 78 Menschen kamen ums Leben. Das Unglück zählt damit zu den schwersten Industrieunglücken in China in den vergangenen Jahren. Die Fabrik in Yancheng wurde nach der Katastrophe geschlossen.

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunglücken. Sicherheitsvorschriften werden häufig nicht eingehalten. Bei einem der bisher schwersten derartigen Unglücke waren 2015 bei der Explosion von Chemikalien in der Hafenstadt Tianjin mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen.

(APA/ag.)

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