17 Palästinenser bei Luftangriffen getötet

Bei neuen israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind am Sonntag zwei Palästinenser getötet worden. Medizinern zufolge war unter den Todesopfern auch ein zwölfjähriger Bursch. Bei dem zweiten Opfer soll es sich um einen Kämpfer einer Extremistengruppe handeln. Damit kamen seit Beginn der Luftangriffe am Freitag mindestens 17 Palästinenser ums Leben.


Im Gegenzug feuerten Extremisten aus dem Gazastreifen etwa 100 Raketen auf den Süden Israels ab. Dabei wurden sechs Menschen verletzt. Auslöser der jüngsten Gewalt war ein israelischer Raketenangriff, bei dem am Freitag zwei palästinensische Extremistenanführer getötet wurden. Einer von ihnen soll für Angriffe auf Israel verantwortlich gewesen sein.

Die neue Eskalation der Gewalt in dem jahrzehntealten Konflikt löste international Besorgnis aus. Die EU-Außenbeauftragte Ashton und der Nahost-Sondergesandte der Vereintanen Nationen (UN), Robert Serry, forderten Israel und die Palästinenser zu Zurückhaltung und zu einer Waffenruhe auf. Am Montag will das in dem Konflikt vermittelnde Nahost-Quartett aus den USA, der Europäischen Union, Russland und den UN darüber beraten, wie die festgefahrenen Friedensgespräche wieder in Gang gebracht werden.

  • VIENNA.AT
  • 17 Palästinenser bei Luftangriffen getötet
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen