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16 Milliarden Euro an Krediten

Laut einer von der Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberg angestellten Hochrechnung stellen die Banken in Vorarlberg jährlich etwa 16 Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung.

Davon müssten pro Jahr rund 0,7 Prozent der Risikovorsorge zugeführt werden, so Vorstandsvorsitzender Karl Waltle. „Das sind satte 112 Mio. Euro Jahr für Jahr“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Durchschnittlich hätten die Vorarlberger Banken in den vergangenen Jahren 42 Prozent ihres Betriebsergebnisse für Wertberichtigungen verwendet. Für die Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberg nannte Waltle einen Wert von 40 Prozent.

Die Raiffeisen Bankgengruppe Vorarlberg besteht aus 24 autonomen Raiffeisenbanken sowie der Raiffeisenlandesbank Bregenz. Sie verfügt nach eigenen Angaben über 105 Bankstellen und 1.350 Mitarbeiter, hat 272.000 Kunden und 72.000 Mitglieder. „Raiffeisen widersetzt sich einem europaweiten Trend des Rückzuges in die Ballungsräume“, betonte Waltle. Man werde an der Auffassung, „finanzieller Nahversorger“ zu sein, festhalten.

Betriebsergebnis gesteigert

Die Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberg hat im Jahr 2004 ein Betriebsergebnis in Höhe von 87,6 Mio. Euro (2003: 86,2 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das Wachstum der konsolidierten Bilanzsumme von 5,8 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf rund 6,2 Mrd. Euro im Jahr 2004 (plus 7,2 Prozent) führte Vorstandsvorsitzender Karl Waltle bei der Bilanzpressekonferenz am Montag in erster Linie auf die Ausleihungen zurück. Die Ausleihungen nahmen um mehr als sieben Prozent auf 4,5 Mrd. Euro zu.

Zufrieden zeigte sich Waltle mit der Entwicklung der Einlagen (4,1 Mrd. Euro, plus 6,8 Prozent gegenüber 2003) und der Wertpapierdepots (3,4 Mrd. Euro, plus 6,7 Prozent). „Die Wertpapiere unserer Kunden sind nach doch einer Zeit der Tränen wieder recht gut gewachsen“, sagte Waltle.

Negativ äußerte sich der Vorstandsvorsitzende hingegen über das Fehlen eines funktionierenden Kapitalmarktes für Klein- und Mittelbetriebe in Österreich. Als Grund dafür nannte Waltle „das außerordentlich stark kreditorientierte System der Unternehmensfinanzierung in Österreich“. Dieses System könne nur so lange gut funktionieren, wie die Banken in ihrer Kreditvergabebereitschaft eine offensive Politik verfolgten. Zunehmend überzogene Reglementierungen speziell für das Kreditgeschäft lähmten den unternehmerischen Willen der Bankvorstände. Hinsichtlich der „bürokratischen Maschinerie von Basel II“ forderte Waltle die Erhöhung der Retailgrenze von einer auf drei Millionen Euro, um Verbesserungen für Klein- und Mittelbetriebe zu erreichen.

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