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Mit 191 km/h durch Wien gerast: Führerscheinloser Lenker erneut angehalten

Bereits Sonntagnacht lieferte sich der 27-Jährige eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Bereits Sonntagnacht lieferte sich der 27-Jährige eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. ©LPD Wien
Jener 27-Jähriger, der sich Sonntagnacht eine halsbrecherische Verfolgungsjagd auf der A23 mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 191 km/h mit der Polizei geliefert hat, wurde nur wenige Tage später erneut mit gestohlenen Kennzeichentafeln angehalten. Es stellte sich heraus, dass der führerscheinlose Lenker auch diesmal kurz vor Fahrantritt Suchtgift konsumiert hatte.
Mit 191 km/h durch Wien gerast

Wie berichtet, lieferte sich in der Nacht auf Sonntag ein 27-Jähriger, der keinen Führerschein besitzt und zum damaligen Zeitpunkt durch Suchtgift beeinträchtigt war, eine Verfolgungsjagd mit einem Streifenwagen der Landesverkehrsabteilung Wien, wobei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 191 km/h gemessen wurden.

Flüchtender Lenker raste ohne Führerschein mit 191 km/h durch Wien

Im Zuge seiner Flucht fuhr der Tatverdächtige unter anderem auch mit 131 km/h durch eine 30 km/h Zone, überfuhr Schutzwege, setzte waghalsige Manöver und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Erst durch ein gezieltes Rammmanöver konnte der Fahrer von den Beamten gestoppt und festgenommen werden.

Bei seiner Festnahme leistete er heftigen Widerstand und attackierte die Polizisten. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich heraus, dass die Kennzeichentafeln seines Autos gestohlen waren. Bei  der Befragung sagte der 27-Jährige, dass ihn österreichische Gesetzte nicht interessieren.

Lenker erneut in Wien-Donaustadt angehalten

Am Mittwoch, den 28. Februar konnten Beamte der Landesverkehrsabteilung in der Aderklaaer Straße in Wien-Donaustadt abermals das Fahrzeug des wenige Tage zuvor Festgenommenen wahrnehmen, wobei erneut gestohlene Kennzeichentafeln am Auto montiert waren. Der Pkw war zu diesem Zeitpunkt vor einer Werkstatt abgestellt.

Kurze Zeit später kam der 27-jährige Amtsbekannte zu seinem Auto und fuhr los. Die Anhaltung wurde diesmal von zwei Streifenwägen durchgeführt, um einen Fluchtversuch schon vorab zu unterbinden. “Die Beamten haben ihn vorne und hinten umkreist und dadurch angehalten”, berichtete Polizeisprecher Harald Sörös. Der 27-Jährige habe erst gar nicht versucht zu flüchten. Erneut kam heraus, dass der junge Mann kurz vor Fahrantritt einen Joint geraucht hatte.

Alkomattest und amtsärztliche Untersuchung verweigerte er wie schon drei Tage zuvor und wurde aufgrund mehrerer Delikte angezeigt. Die Behörde geht bei Verweigerern vom höchsten Alkoholisierungsgrad aus. Damit winkt dem Lenker die gleiche Strafe, als wenn er über 1,6 Promille Alkoholgehalt im Blut gehabt hätte. Ein Deja-vu hatten die Beamten auch bei der Befragung. Wie am Sonntag gab der 27-jährige an, nicht an österreichischen Gesetzen interessiert zu sein. “Er ist sicherlich in die Schiene der Staatsverweigerer einzuordnen”, konstatierte Sörös.

Neu hinzu kam, dass ihm mittlerweile auch acht Tankbetrügereien nachgewiesen wurden. Der 27-Jährige hatte mit gestohlenen Kennzeichen am Audi getankt und wahr ohne zu bezahlen davongefahren. Die Exekutive überprüft nun, ob er weitere derartige Delikte begangen hat.

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