Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Terroranschlag auf ''Charlie Hebdo'': Terror-Brüder auf der Flucht

Nach tödlichem Anschlag in Paris: Jüngster Verdächtiger stellt sich.
Nach tödlichem Anschlag in Paris: Jüngster Verdächtiger stellt sich. ©AP
Das französische Innenministerium hat am Donnerstagnachmittag Gerüchte dementiert, wonach sich die beiden flüchtigen Tatverdächtigen in einem Haus in Crepy-en-Valois, nahe von Villiers-Coterets - wo sie zuvor eine Tankstelle überfallen haben sollen - verschanzt hätten. Lokale Medien hatten die Information zuvor verbreitet. Paris.
Liveticker-Nachlese
Frankreich steht unter Schock
Welle der Solidarität nach Anschlag
Bilder: Paris im Schockzustand
Weltweite Reaktionen nach Attacke
Anschlag: Erste Bilder aus Paris
Umstrittene Mohammed-Karikatur
Todesdrohungen an "Charlie Hebdo"
Journalisten filmten die Attentäter

Dennoch konzentriert sich die Suche nach den Flüchtigen gegenwärtig auf die Gegend rund um das nordfranzösische Villiers-Coterets. Dort wurde nach Berichten französischer Medien auch jenes Fluchtauto gefunden, dass die mutmaßlichen Attentäter zuletzt verwendet hatten. Ein großes Aufgebot von Sicherheitskräften sei gegenwärtig in einem Umkreis von 15 bis 20 Kilometer rund um Crepy-en-Valois im Einsatz, berichtete “Le Figaro”. Zahlreiche Hubschrauber kreisten über der Region.

Paris abgeriegelt? Gerücht dementiert

Ebenfalls dementiert wurden Gerüchte, die Einfahrtsstraßen nach Paris seien abgeriegelt worden. Es gebe jedoch verstärkte Kontrollen an der Porte de St.Quen im Norden der Hauptstadt, berichtete “Le Monde”. Die französische Regierung hat Medien am Donnerstag unter Verweis auf die laufende Suche nach den Tatverdächtigen gebeten, zurückhaltend über die Ereignisse zu berichten. Seitdem gibt es immer wieder Gerüchte, jedoch kaum gesicherte Informationen.


Liveticker: Geiselnahmen in Frankreich nehmen blutiges Ende

Das blutige Finale im Minutenprotokoll:Gegen 10.00 Uhr: Die Attentäter verschanzen sich in einer Druckerei in Dammartin-en-Goelle. Sie bringen mindestens eine Geisel in ihre Gewalt.

Am Vormittag: Der Pariser Flughafen Charles de Gaulle sperrt zwei nördliche Bahnen für Landungen. Der Flughafen liegt nur wenige Kilometer von der Druckerei entfernt.

Gegen 11.30 Uhr: Die Polizei fordert die Bewohner der Gemeinde Dammartin-en-Goelle auf, ihre Häuser wegen des Einsatzes nicht mehr zu verlassen.

11.53 Uhr: Präsident François Hollande betont, dass alles getan werden müsse, um die Sicherheit der Franzosen zu gewährleisten.

12.30 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezeichnet den Anschlag in Paris als den Beginn einer größeren Terrorreihe mit weiteren Angriffen in Europa und den USA.

Am Mittag: Der Anti-Terroreinsatz im Nordosten Paris spitzt sich zu. Die Polizei umstellt die Druckerei und versucht, mit den Islamisten in Kontakt zu treten, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu erreichen.

13.36 Uhr: Es wird bekannt, dass es am östlichen Stadtrand von Paris zu einer weiteren Schießerei mit Geiselnahme in einem Geschäft für koschere Lebensmittel gekommen ist. Der Geiselnehmer soll nach französischen Medienberichten aus derselben Pariser Jihad-Gruppe stammen, wie die beiden mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter.

Nachmittag:
In Dammartin-en-Goelle halten sich die beiden gesuchten Brüder weiter verschanzt. Und im Osten von Paris werden wegen der anderen Geiselnahme weite Teile des sonst belebten Stadtteils lahmgelegt. "Im Augenblick müssen wir alle in unseren Klassen bleiben", berichtet ein Schüler.

Gegen 17.00 Uhr: In Dammartin-en-Goelle sind Rauchwolken zu sehen. In einer Übertragung im französischen Fernsehen sind zudem Schüsse zu hören. Die beiden Terrorverdächtigen seien getötet worden, bestätigen die Behörden später.

Gegen 17.15 Uhr:
Die Polizei beendet auch die zweite Geiselnahme in Paris. Nach Medienberichten soll auch hier der Verdächtige getötet worden sein. Aber auch mindestens vier Geiseln

Staatsanwalt kündigt Pressekonferenz für 22.30 Uhr an
Nach dem Ende der beiden Geiselnahmen hat der ermittelnde Staatsanwalt François Molins eine Pressekonferenz für 22.30 Uhr angekündigt. Zuvor will sich Präsident Hollande um 20.00 Uhr in einer Fernsehansprache an das französische Volk richten.

Komplizin des Geiselnehmers unter den Toten? Bei einem der Todesopfer im Supermarkt ist offenbar unklar, ob es sich um eine Geisel oder möglicherweise die Komplizin des Geiselnehmers selbst handelt.



Wie die französische Ausgabe von 20 Minuten online berichtet, dürfte es sich bei der Geiselnahme in Montpellier um einen schiefgelaufenen Raubüberfall handeln. Die Polizei bereitet sich offenbar auf den Zugriff vor.

Gerettet: Eine Geisel flieht mit einem Baby aus dem Supermarkt



VIDEO vom Zugriff in Dammartin-en-Goële, wo sich die Charlie-Hebdo-Attentäter verschanzt hatten.

Zwei der nunmehr zu beklagenden Todesopfer dürften von den Geiselnehmern erschossen worden sein. Sie waren laut AFP bereits tot, bevor die Polizei den Supermarkt stürmte.

Polizeikreise: Im Pariser Geiseldrama wurden, neben den vier Toten, offenbar vier weitere Geiseln schwer verletzt.

Der französische Präsident kündigt eine Ansprache an die Nation für heute Abend um 20 Uhr an.

Wie ein Polizeisprecher der CNN bestätigte, ist der Komplizin des Supermarkt-Geiselnehmers die Flucht gelungen.


+++ Komplizin des Supermarkt-Attentäters gelingt die Flucht +++

Polizeikreise: Bei dem getöteten Geiselnehmer im Supermarkt handelt es sich um den Islamisten Amedy Coulibaly, der bereits am Donnerstag südlich von Paris eine Polizistin getötet haben soll und Verbindungen zu den mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentätern hatte.


Offenbar weitere Geiselnahme in einem Juweliergeschäft in Montpellier: Die Polizei riegelt die Straßen in Montpellier ab. Ob eine Verbindung zu den Vorfällen in Paris besteht, ist völlig unklar. Es könnte sich auch um einen "gewöhnlichen" Raub handeln.

Ein verletzter Polizist wird nach dem Zugriff auf das Lebensmittelgeschäft von seinen Kollegen in Sicherheit gebracht:

VIDEO: Polizei stürmt Supermarkt

Vier Geiseln getötet: Das Geiseldrama im Pariser Supermarkt soll der Agentur Reuters zufolge vier Geiseln das Leben gekostet haben. Selbiges meldete die AFP. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht.

+++ Geiselnahme in Montpellier -+++ Das französische Portal "20 Minuten" meldet eine weitere Geiselnahme in einem Juweliergeschäft in Montpellier.

Ein Foto der Stürmung. Der schwer bewaffnete Geiselnehmer sei bei der Aktion der Polizei getötet worden, berichtet die Zeitung "Le Monde" unter Berufung auf die Gendarmerie.

Beim Einsatz der Polizei gegen den Geiselnehmer im Osten von Paris sind mehrere Geiseln befreit worden. Auf Fernsehbildern waren mehrere Menschen in Zivil zu erkennen, die aus dem Geschäft an der Porte de Vincennes rennen. Sie wurden sofort von den Sondereinheiten der Polizei in Sicherheit gebracht:

AFP-Livestream aus Paris:

Indes rasen eine ganze Reihe weiterer Rettungswagen in Richtung Druckerei.

Die Situation in Paris wirkt weiter angespannt. Medien melden, möglicherweise sei "jemand" auf der Flucht. Das Gebiet um den Supermarkt bleibt abgeriegelt, Anrainer, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad in den Bereich wollen, werden mit Nachdruck weggeschickt.

Während der Stürmung seien mindestens zehn Menschen aus dem Lebensmittelgeschäft gerannt. Damit dürfte der Geiselnehmer mehr Menschen in seiner Gewalt gehabt haben als bislang angenommen.

Auch der Geiselnehmer in einem jüdischen Geschäft am Stadtrand von Paris ist tot. Das berichtet die Zeitung "Le Monde" unter Berufung auf die Gendarmerie.

+++ Auch Geiselnehmer von Paris getötet +++

Wie die AFP berichtet, seien die Charlie Hebdo-Attentäter aus ihrem Versteck gekommen und hätten das Feuer auf die Poilzei eröffnet.

Mehrere Geiseln aus Supermarkt befreit:

Geiselnehmer tot: Die beiden mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter sind bei dem Polizei-Einsatz in Dammartin-en-Goele nördlich von Paris getötet worden. Das verlautete am Freitag aus Ermittlerkreisen. Die Geisel der beiden mutmaßlichen Islamisten sei frei und unversehrt.

Zugriff auf Supermarkt:
Die französische Polizei hat auch bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris zugegriffen. Das sagten Ermittler, Journalisten hörten Explosionen am Tatort im Osten der französischen Hauptstadt.

Selbiges in Paris: Überall Blaulicht.

Mindestens sechs Rettungsfahrzeuge rasen in Richtung der Druckerei in Dammartin-en-Goële.

Geiseln befreit: Die Ereignisse überschlagen sich. Medienberichten zufolge wurden soeben mehrere Geiseln im Osten von Paris, als auch jene Geisel, die sich in der Gewalt der Terrorbrüder befand, befreit.

Schüsse in auch im Osten von Paris nahe des jüdischen Supermarktes, in dem sich das zweite Geiseldrama abspielt.

+++ Charlie Hebdo-Attentäter getötet +++ Nach Informationen der AFP sollen beide Attentäter getötet worden sein.

Schüsse und mehrere Explosionen waren zu hören, berichtete ein Reuters-Reporter aus Dammartin-en-Goële. Laut der Agentur AFP vermeldeten Ermittler bereits einen "Zugriff". Demnach haben Elite-Polizisten am Freitagnachmittag einen Einsatz zur Beendigung der Geiselnahme nordöstlich von Paris gestartet.


+++ Polizei stürmt Unterschlupf der "Charlie-Hebdo"-Attentäter +++ Die Polizei hat die mutmaßlichen "Charlie-Hebdo"-Attentäter in der Druckerei nördlich von Paris angegriffen. Das berichten französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Polizeiquellen.

Rauch steigt aus einem Gebäude auf. Die Situation vor Ort: völlig unklar.

Zugriff auf Versteck der Terrorbrüder? Le Figaro meldet starke Detonation und Schüsse in Dammartin-en-Goële.

Terror in Frankreich - Tag drei im Minutenprotokoll: Am Freitag überschlugen sich die Ereignisse. Der Tag drei des Anti-Terroreinsatzes im Minutenprotokoll.
Am Morgen: Großeinsatz auf der Suche nach den zwei Hauptverdächtigen zwei Tage nach der Attacke auf "Charlie Hebdo". Die Brüder werden in der Gemeinde Dammartin-en-Goëlle im Osten von Paris verfolgt, wobei es erneut zu Schießereien kommt. Zwei andere Verdächtige werden im Süden von Paris festgenommen.

Gegen 10.00 Uhr: Die Attentäter verschanzen sich in einer Druckerei in Dammartin-en-Goëlle. Sie bringen mindestens eine Geisel in ihre Gewalt.

Am Vormittag: Der Pariser Flughafen Charles de Gaulle sperrt zwei nördliche Bahnen für Landungen. Der Flughafen liegt nur wenige Kilometer von der Druckerei entfernt.

Gegen 11.30 Uhr: Die Polizei fordert die Bewohner der Gemeinde Dammartin-en-Goëlle auf, ihre Häuser wegen des Einsatzes nicht mehr zu verlassen.

11.53 Uhr: Präsident François Hollande betont, dass alles getan werden müsse, um die Sicherheit der Franzosen zu gewährleisten.

12.30 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezeichnet den Anschlag in Paris als den Beginn einer größeren Terrorreihe mit weiteren Angriffen in Europa und den USA.

Am Mittag: Der Anti-Terroreinsatz im Nordosten Paris spitzt sich zu. Die Polizei umstellt die Druckerei und versucht, mit den mutmaßlichen Attentätern in Kontakt zu treten, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu erreichen.

13.36 Uhr: Es wird bekannt, dass es am östlichen Stadtrand von Paris zu einer weiteren Schießerei mit Geiselnahme in einem Geschäft für koschere Lebensmittel gekommen ist. Der Geiselnehmer soll nach französischen Medienberichten aus derselben Pariser Dschihad-Gruppe stammen, wie die beiden mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter.

Nachmittag: In Dammartin-en-Goëlle halten sich die beiden gesuchten Brüder weiter verschanzt. Und im Osten von Paris werden wegen der anderen Geiselnahme weite Teile des sonst belebten Stadtteils lahmgelegt. "Im Augenblick müssen wir alle in unseren Klassen bleiben", berichtet ein Schüler.

Nichts Neues gibt es indes aus Dammartin-en-Goële zu berichten. Die Attentäter verschanzen sich noch immer. Und sind noch immer umstellt. Im Bild: Mitglieder einer französischen Spezialeinheit auf dem Dach eines nahegelegenen Gebäudes.


Zweite Geiselnahme, ein "Freipressungsversuch"? Viel wird spekuliert, nun scheint es immer wahrscheinlicher: Bei der Geiselnahme in Paris dürfte es sich offenbar um ein Ablenkungsmanöver bzw. um einen Erpressungsversuch handeln. Der Geiselnehmer habe mit der Ermordung der Geiseln gedroht, sollte die Polizei die Druckerei östlich von Paris stürmen, in der sich die mutmaßlichen Urheber des Terroranschlags auf "Charlie Hebdo" verschanzt haben, zitierte "Le Figaro" am Freitag Polizeikreise.

+++ Bewaffneter in Supermarkt droht mit Ermordung der Geiseln +++

"Keep Calm and Vote Le Pen" - Tweet von Le Pen sorgt für Aufregung: Während zwei Geiselnahmen ganz Frankreich am Freitag in Atem halten, sorgt ein Tweet des Gründers der rechtsextremen Front National, Jean-Marie Le Pen, für Aufregung in Sozialen Netzwerken gesorgt. Der 86-jährige veröffentlichte am Freitagnachmittag ein Foto, seiner Tochter Marine, der aktuellen Parteivorsitzenden, mit den Worten: "Keep Calm and Vote Le Pen" (Bleiben Sie ruhig und stimmen sie für Le Pen).

Beide hatten in der Vergangenheit immer wieder versucht mit anti-islamistischer Politik auf Stimmenfang zu gehen. Kurz nach den Anschlägen gegen das Satiremagazin "Charlie Hebdo" forderte Marine Le Pen etwa ein Referendum über die Wiedereinführung der Todesstrafe.



Treffen Hollande-Merkel wegen Terroranschlags abgesagt
Das für Sonntag geplante Arbeitsessen des französischen Präsidenten mit der deutschen Bundeskanzlerin in Straßburg ist nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" verschoben worden. Ein neuer Termin werde gesucht, sagte am Freitag ein Sprecher von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Schulz hatte zu dem informellen Treffen eingeladen. Themen sollten die Zukunft Europas und die deutsch-französischen Beziehungen sein.

Polizei schließt jüdische Geschäfte in Pariser Innenstadt
Die Polizei hat alle jüdischen Geschäfte in der bekannten "Rue de Rosiers" im vierten Arrondissement in der Pariser Innenstadt aufgefordert, umgehend zu schließen, teilte die Stadtverwaltung am Freitagnachmittag auf Twitter mit. Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme". Wegen des Sabbats hätten der Großteil aber ohnehin ab späten Nachmittag geschlossen.

Baby unter den Geiseln? Den meisten Kunden sei die Flucht aus dem Supermarkt noch rechtzeitig gelungen, berichtet die AFP. Unter den fünf oder sechs Geiseln - die genaue Zahl wurde noch nicht bestätigt - sollen zwei Frauen und bis zu drei Kinder sein. Mehrere Medien und User auf Twitter berichten, auch ein sechs Monate ales Baby sei darunter.

Anrainer werden von Spezialeinheiten evakuiert:

"Ich habe einen der Terroristen getroffen und ihm die Hand gegeben" Während die gesamte französische Polizei am Freitag nach den beiden mutmaßlichen "Charlie-Hebdo"-Attentätern fahndete, hat ein Handelsvertreter einem von ihnen die Hand geschüttelt. "Ich habe einen der Terroristen getroffen und ihm die Hand gegeben", sagte der Mann, der als Namen lediglich Didier angab, dem Radiosender France Info.

Die unglaubliche Geschichte ereignete sich nach seiner Darstellung folgendermaßen: Er hatte am Freitagmorgen einen Termin mit einem Kunden, der bei der Druckerei CTD im Industriegebiet Dammartin-en-Goële 40 Kilometer nordöstlich von Paris angestellt ist. "Als ich eintraf, kam mein Kunde zusammen mit einem Bewaffneten heraus, der sich als Polizist ausgab", sagte Didier.

"Mein Kunde sagte, ich solle wieder gehen. Auch der Mann, der sich als Polizist ausgab, sagte: 'Gehen Sie. Wir werden sowieso keine Zivilisten töten.' Das hat mich sehr stutzig gemacht und ich hab dann beschlossen, die Polizei zu rufen. Ich denke, das war einer der Terroristen."

Vorher verabschiedete sich Didier allerdings höflich von den beiden. "Ich habe meinem Kunden die Hand gegeben, und dem einen der Terroristen." Erkannt habe er diesen aber nicht. "Es hätte auch ein Polizist sein können, wenn er nicht gesagt hätte, dass er keine Zivilisten töten werde. Er war schwer bewaffnet wie ein Elitepolizist."

Wenige Minuten später wurde bekannt, dass die beiden Brüder Cherif und Said Kouachi in der Druckerei eine Geisel genommen und sich verschanzt haben.

Faymann: Hohe Alarmbereitschaft in Österreich
Bundeskanzler Werner Faymann bestätigte am Freitag, dass sich auch die österreichischen Sicherheitskräfte in "hoher Alarmbereitschaft" befinden. Es werde auch die Einberufung des nationalen Sicherheitsrates vorbereitet, so Faymann vor Journalisten im steirischen Bundessportzentrum Schielleiten.

"Es gibt eine hohe Alarmbereitschaft", sagte Faymann. Es seien bereites eigene Vorkehrungen der Sicherheitskräfte getroffen worden. "Ich habe großes Vertrauen in die Sicherheitskräfte", fügte der Kanzler hinzu. In diesem Zusammenhang bekannte er sich auch zu einer zusätzlichen finanziellen Ausstattung der Sicherheitskräfte, sollte dies erforderlich sein.

"Es gibt Vorbereitungen, den nationalen Sicherheitsrat einzuberufen", sagte Faymann weiter. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass es sich dabei lediglich um ein "Beratungsgremium" handle. Die politischen Rahmenbedingungen für den Kampf gegen den Terrorismus seien von der Politik zu schaffen, sagte er. Die FPÖ hatte bereits am gestrigen Donnerstag die Einberufung des Gremiums, in dem die Bundesregierung und die Parlamentsparteien vertreten sind, gefordert.

Schüsse auf dem Place de Trocadéro: Fehlalarm
Aufgrund der Geiselnahmen ist auch der Place de Trocadero gegenüber des Eiffelturms im Stadtzentrum von Paris vorübergehend evakuiert worden. "Sky News" hatte von Schüssen auf dem Place du Trocadéro berichtet. Falscher Alarm, meldete daraufhin "France 24" unter Bezugnahme auf das französische Innenministerium.

Nervenkrieg an zwei Fronten - Anschlag, Flucht und Geiselnahmen, eine Chronologie der Ereignisse: zum Bericht geht's hier entlang

Mitarbeiter von Schweizer Speditionsfirma bei Paris in Sicherheit
Für die Angestellten des schweizerischen Speditionsunternehmens Kühne + Nagel in einem Lager bei Paris besteht nach Angaben eines Firmensprechers keine Gefahr. Die Mitarbeiter seien in Sicherheit. Genaue Zahlen nannte er nicht. Das Gebäude befinde sich in unmittelbarer Nähe der Geiselnahme der mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter. Die Geiselnahme in Dammartin-en-Goële spiele sich jedoch nicht in dem auf Fernsehbildern zu sehenden Lager von Kühne + Nagel ab, sagte der Sprecher. Es habe diesbezüglich Verwirrung gegeben.


Laut Reuters hat der Geiselnehmer sechs und nicht wie bislang berichtet fünf Menschen in seiner Gewalt. Eine Bestätigung dafür gab es nicht.

Entgegen erster Berichte dürfte es bei der Geiselnahme in Paris doch keine Toten gegeben haben. Dies berichtete "Le Monde" sowie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag unter Berufung auf die Polizei.

+++ Polizei dementiert Tote bei Geiselnahme in Paris +++

Hintergrund - Terrorwelle in Paris: Im Jahr 1995 war Paris von einer Reihe von Anschlägen auf die Pariser Metro und Nahverkehrszüge bzw. S-Bahn-Stationen (RER) erschüttert worden. Die traurige Bilanz: Acht Tote und 200 Verletzte. Zu den Anschlägen im Sommer und Herbst 1995 hatte sich die Bewaffnete Islamische Gruppe (GIA) bekannt. In erster Instanz war auch Smain Ait Ali Belkacem zu lebenslanger Haft verurteilt worden, er hatte auf eine Berufung verzichtet.

Pikant: Cherif Kouachi, einer der "Terror-Brüder" von Paris, war in Zusammenhang mit ebenjenen Plänen genannt worden, den inhaftierten Islamisten Smain Ait Ali Belkacem aus dem Gefängnis zu befreien. Belkacem, ein früheres Mitglied der algerischen Islamistengruppe GIA, war 2002 wegen eines Anschlags in Paris im Jahr 1995 zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Beim Geiselnehmer im jüdischen Lebensmittelgeschäft soll es sich um Amedy Coulibaly handeln. Ein Ermittler habe der AFP zuvor versichert: "Das ist der Schütze von Montrouge". Coulibaly war 2010 verurteilt worden, weil er einen Bombenattentäter von 1995 aus dem Gefängnis befreien wollte. Zu Hayat Boumeddiene, die ebenfalls zur Fahndung ausgeschrieben wurde, liegen aktuell keine Informationen vor. (Foto: AP/ Prefecture de Police de Paris)

"Ihr wisst, wer ich bin": Französische Medien berichteten, das habe der Geiselnehmer beim Betreten des Ladens gerufen.


Die französische Polizei hat in Zusammenhang mit der Geiselnahme im Osten Paris' und der Schießerei in Montrouge einen 32-jährigen Mann und eine 26-jährige Frau zur Fahndung ausgeschrieben. Es handelt sich um Amedy Coulibaly (32) und Hayat Boumeddiene (26). Ob sie sich in dem Supermarkt aufhalten, ist aktuell nicht bekannt.


Das Gebiet um das jüdische Geschäft wurde abgeriegelt, Schulkinder in der Gegend dürfen die Schulen derzeit nicht verlassen. Die Stadtautobahn wurde an der Porte de Vincennes in beide Richtungen gesperrt.

Beim Geiseldrama im Osten von Paris sind mindestens zwei Menschen getötet worden, berichten mehrere französische Medien einstimmig.

+++ Mindestens zweite Tote bei Geiseldrama im Osten von Paris +++

Mitglieder einer Spezialeinheit machen sich schwerbewaffnet auf den Weg zum Porte de Vincennes.

In diesem Lebensmittelgeschäft hat der zweite Geiselnehmer fünf Menschen in seiner Gewalt:


Krisensitzung im Situation Room im Élysee-Palast.


Unter den fünf Geiseln in Paris sind angeblich auch Kinder. Der Mann sei mit einem Sturmgewehr bewaffnet, hieß es.


Bestätigt: Geiselnehmer erschoss Polizistin in Paris - mindestens fünf Geiseln - Attentäter kennen sich wohl
Die Pariser Polizei bestätigte, dass es sich beim Geiselnehmer in Paris um jenen Mann handelt, der am Mittwoch eine Polizistin erschossen hatte. Er soll fünf Menschen in seiner Gewalt haben. Wie berichtet, gehen die Behörden davon aus, dass sich die gesuchten Brüder Chérif (32) und Said Kouachi (34) und der zweite Geiselnehmer kennen, berichtete die Zeitschrift "Le Point". Sie gehörten alle zu einer Gruppe von Jihadisten.

Auf der Pariser Porte de Vincennes gehen Scharfschützen in Stellung:





Mindestens einen Verletzten soll die Schießerei in Paris gefordert haben, meldet die AFP.

Weitere Geiselnahme an der Porte de Vincennes:

Involviert in die Geiselnahme im Osten von Paris soll auch jener Mann sein, der am Donnerstag im Süden von Paris eine Polizistin erschossen hat.

+++ Offenbar weitere Geiselnahme im Osten von Paris +++ Ein bewaffneter Mann soll nach einer Schießerei in einem koscheren Lebensmittelgeschäft an der Porte de Vincennes in Paris Geiseln genommen haben, meldet die französische Nachrichtenagentur AFP.

+++ Schießerei im Osten von Paris +++

Muslime protestieren im Netz gegen islamistischen Terror: Ganz anders sehen das zahlreiche Muslime aus aller Welt, die auf Twitter unter dem Hashtag #notinmyname gegen die Gewalt islamistischer Extremisten protestieren. Zum Beitrag

Shabaab-Miliz bezeichnete Attentäter als "Helden"
Die radikalislamische Shabaab-Miliz in Somalia hat die Attentäter von Paris als "Helden" gefeiert. Mit ihrem Angriff auf "Charlie Hebdo" hätten die mutmaßlichen Islamisten "Millionen Muslimen eine Freude gemacht", erklärten die Extremisten am Freitag in einer über ihren Radiosender Andalus verbreiteten Mitteilung.

IS-Miliz kündigt weitere Terrorangriffe an
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat das Blutbad in Paris als Start einer größeren Terrorkampagne mit weiteren Angriffen in Europa und den USA bezeichnet. "Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen", sagte der IS-Prediger Abu Saad al-Ansari laut Anwesenden beim Freitagsgebet in der nordirakischen Stadt Mosul.

"Morgen werden es Großbritannien, die USA und andere sein." Die Drohung gelte für alle Länder des Bündnisses, das Luftangriffe auf den Islamischen Staat fliege.

Augenzeugen berichteten, dass während des Anschlags die Täter behauptet haben, zur Terrororganisation Al-Kaida im Jemen zu gehören. US-Medienberichten von Freitagfrüh zufolge absolvierte einer der beiden mutmaßlichen Täter ein Terrortraining im Jemen.


Schulen nahe der belagerten Druckerei werden evakuiert: Drei Schulen in der nähe der belagerten Druckerei, in der sich die mutmaßlichen Attentäter von Paris mit einer Geisel noch immer verschanzt halten, sollen evakuiert werden. Die Schüler würden in eine weiter entfernte Turnhalle in Dammartin-en-Goële gebracht, wo sie von ihren Eltern abgeholt würden, teilte die Stadtverwaltung kurz vor 13 Uhr auf ihrer Internetseite mit.

Schule nahe der Druckerei stark bewacht
Aufgrund der Geiselnahme in Dammartin-en-Goële sind die Schüler eines nahegelegenen Kindergartens und einer Volksschule in einen gemeinsamen Raum gebracht worden. Die Fenster seien mit Teppichen verdunkelt, die Türen abgesperrt und Sicherheitskräfte würden das Gebäude bewachen, berichtete "Le Figaro".

Die Schule befindet sich nur 300 Meter von der Druckerei entfernt. (Foto: AP)


Scharfschützen in Stellung: Laut Bild hat ein Polizeisprecher "Le Parisien" bestätigt, dass Scharfschützen auf den Dächern umliegender Gebäude positioniert worden sind.

Polizeigewerkschaft: Terroristen kalkulieren Märtyrertod mit ein
Die französische Polizei dürfte nach Einschätzung der Deutschen Polizeigewerkschaft Probleme haben, mit den eingekesselten Attentätern von Paris zu verhandeln, berichtet die dpa. Islamistische Terroristen kalkulierten den Märtyrertod in ihr Handeln mit ein, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, dem Nachrichtensender n-tv.

Die Polizei setze in ähnlichen Fällen "regelmäßig speziell geschulte Verhandlungsgruppen" ein, erklärte Wendt. "Das ist in der derzeitigen Situation natürlich ausgesprochen schwierig, weil es sich um islamistische Terroristen handelt, die ihr eigenes Leben überhaupt nicht schonen, sondern im Gegenteil nach dem Grundsatz verfahren: ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod (...)."

Abgeriegelt: Polizei verbannt Journalisten aus Industriezone Die Polizei hat sämtliche Journalisten aus der Industriezone in Dammartin-en-Goële verbannt, berichtet ein Journalist von "Le Monde".

Die Helikopter, die bislang über dem Gebiet kreisten, sind gelandet. Foto: EPA



Nach Informationen französischer Medien sollen sich die Festgenommenen und die beiden mutmaßlichen Angreifer auf "Charlie Hebdo" kennen. Innenminister Bernard Cazeneuve hatte am Donnerstag noch gesagt, es gebe bisher keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen den beiden Taten.

Bei dem Schusswechsel war am Donnerstagmorgen eine Beamtin tödlich verletzt worden. Sie starb wenige Stunden nach dem Vorfall. Ein zweiter Polizist war verletzt worden.

Polizei bestätigt Zusammenhang zwischen Anschlägen in Paris - Festnahmen: Nach den tödlichen Schüssen auf eine Polizistin im Süden von Paris sind zwei Verdächtige festgenommen worden. Sie seien am Freitagmorgen in der Region Essonne südlich von Paris geschnappt worden, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeiquellen.

Widersprüchliche Meldungen: Während "Le Figaro" in ihrer Onlineausgabe berichtet, bei der Geisel handle es sich um einen 27-jährigen Mann, melden andere Medien, eine Frau sei als Geisel genommen worden. Eine offizielle Bestätigung gibt es in beiden Fällen nicht.

Man könne gegenwärtig jedoch auch nicht von einem "Dialog" mit den Entführern sprechen. "Das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung", so Pierre-Henri Brandet.

"In diesem Moment ist eine Stürmung ausgeschlossen": Eine Stürmung der Druckerei schloss ein Sprecher des Innenministeriums aus. Zumindest vorerst. Die Verhandler hätten ihre Arbeit aufgenommen, sagte er dem Radiosender "RTL".


Bangen um 27-jährige Geisel: Bei der Geisel handelt es sich nach Informationen eines "Le Figaro"-Mitarbeiters vor Ort um einen 27-jährigen Mitarbeiter der Druckerei. Der Kontakt zu seiner Familie sei abgebrochen, er könne weder per Telefon noch per Mail erreicht werden. Der Mann, der 500 Meter entfernt von der Firma wohne, hatte sich demnach in der Firma aufgehalten und war so in die Hände der Attentäter geraten, die ihn als Geisel nahmen.

Attentäter wollten zurück nach Paris: Die Terroristen seien auf dem Weg nach Paris gewesen, hieß es weiter. Nach der Schießerei seien die islamistischen Terroristen in das Industriegebiet des Orts Dammartin-en-Goële gefahren und hätten in einer Druckerei mindestens eine Geisel genommen.


Innenministerium bestätigt: Keine Verletzten bei Schießerei vor Geiselnahme
Die französischen Behörden haben bestätigt, dass es vor der Geiselnahme an einer Straßensperre in der Nähe von Paris eine Schießerei mit den Attentätern gegeben hat. Bei dem Schusswechsel mit der Polizei habe es aber keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher des Pariser Innenministeriums dem Radiosender France Inter.

Hollande: "Wir wussten, dass jederzeit etwas geschehen konnte" Frankreichs Präsident François Hollande hat zwei Tage nach dem Anschlag betont, dass jetzt alles zum Schutz der Franzosen getan werden müsse. Die nach dem Attentat mit zwölf Toten erhöhte Sicherheitsstufe im Großraum Paris und in Teilen Nordfrankreichs diene auch dazu, beruhigend zu wirken, so Hollande am Freitag im Innenministerium von Paris. Terrordrohungen gegen Einrichtungen im Land seien nicht neu, fügte Hollande an. "Wir wussten, dass jederzeit etwas geschehen konnte". In der vergangenen Monaten seien mehrere Attentatspläne durchkreuzt worden.

Hängen das "Charlie Hebdo"-Massaker und der Polizistinnen-Mord doch zusammen? Zwischen dem Terroranschlag auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" und den Schüssen auf eine Polizistin und einen Straßenkehrer südlich von Paris am Donnerstag könnte es nun doch einen Zusammenhang geben. Wie das französische Magazin "Le Point" am Freitag berichtete, gehörten alle drei Attentäter derselben radikalislamischen Gruppierung an.

Konkret soll es sich dabei um das nach einem Park im 19. Pariser Bezirk benannten "Buttes-Chaumont-Netzwerks" handeln. Dieses schickte in der Vergangenheit auch immer wieder Kämpfer nach Syrien und in den Irak.


Mobilfunknetz in Dammartin-en-Goële abgeschaltet: Wie mehrere Anrainer auf Twitter berichten, ist das Mobilfunknetz in Dammartin-en-Goële offenbar unterbrochen worden.

Einwohner von Dammartin-en-Goële sollen Häuser nicht verlassen: Die französische Gemeinde Dammartin-en-Goële hat ihre Bewohner aufgefordert, wegen des Anti-Terroreinsatzes die Häuser nicht zu verlassen. Kinder blieben in den Schulen und würden dort gesichert, hieß es auf der Internetseite des kleinen Ortes nordöstlich von Paris.

#GIPN Eliteeinheit twittert: "Bitte keine Fotos". Die französische Polizei hat die Medien gebeten, keine Bilder von dem Großeinsatz gegen die Attentäter von Paris zu zeigen. Ansonsten könnten die Terroristen womöglich wissen, wie sich die Sicherheitskräfte im Industriegebiet des Orts Dammartin-en-Goële positionieren, hieß es auf einer Facebook-Seite der französischen Sondereinheit GIPN. Die Gendarmerie bat die Presse außerdem über Twitter, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten.

Auf einem von der Nachrichtenagentur AFP auf Twitter geteilten Foto, sieht man Polizisten am Dach der Druckerei. Augenzeugen berichteten zudem von Einsatzkräften, die sich aus Hubschraubern abseilten.


Terror-Brüder wollen als Märtyrer sterben: Die französische Polizei steht offenbar wirklich in Kontakt zu den mutmaßlichen Attentätern. Die Hauptverdächtigen hätten angegeben, als "Märtyrer" sterben zu wollen, erklärte der konservative Abgeordnete Yves Albarello nach Angaben der Onlineseite von "The Telegraph".


"Bonjour madame"...Und plötzlich stehen schwerbewaffnete Einheiten in deinem Garten. Gibt's auch nicht unbedingt jeden Tag.


Sky News berichtet unterdessen, die Landebahnen seien gesperrt worden, weil der Verdacht bestehe, dass die Brüder Raketenwerfer besitzen.

Pariser Flughafen sperrt Landebahnen: Wegen der Jagd auf die beiden flüchtigen Hauptverdächtigen sind am Flughafen Charles de Gaulle zwei Landebahnen gesperrt worden, berichtet die AP, nunmehr unter Berufung auf einen Flughafensprecher.

Schwerverletzte außer Lebensgefahr. Zwischendurch gibt's auch mal gute Nachrichten: Die vier schwerverletzten Opfer des Anschlags auf "Charlie Hebdo" befinden sich außer Lebensgefahr, so Innenminister Cazeneuve gegenüber "Le Figaro". Die sieben Leichtverletzten konnten das Krankenhaus bereits verlassen, fügte er hinzu.

Insgesamt sieben Hubschrauber überfliegen die Szenerie. An Bord: Schwer bewaffnete Elite-Einheiten.

Flüge in Charles de Gaulle teilweise umgeleitet: Weil sich Dammartin-en-Goele nahe des Pariser Flughafens Charles de Gaulle befindet, werden dort landende Flüge teilweise auf weiter entfernte Landebahnen oder andere Flughäfen umgeleitet, berichtete die Zeitung "Le Monde" am Freitag in ihrer Onlineausgabe. Informationen, wonach zwei der vier Bahnen gesperrt seien, habe der Flughafen nicht bestätigt.

Frankreich befindet sich "im Krieg mit dem Terrorismus", erklärte indes Regierungschef Manuel Valls.

Staatspräsident François Hollande wollte sich bis Mittag zum Stand der Operation äußern.

Bilder: In dieser Firma verschanzen sich die Brüder mit ihren Geiseln.


Eine Person als Geisel in der Hand der Attentäter: Die mutmaßlichen "Charlie Hebdo"-Attentäter haben eine Geisel in ihrer Gewalt, berichtet AFP unter Bezugnahme auf Polizeiquellen.


Die Staatsanwaltschaft hat Berichte über Todesopfer dementiert. Es habe weder Tote noch Verletzte gegeben, zitiert die Nachrichtenagentur AFP die Behörden. Den Einsatz an sich bestätigte der Innenminister. Ein Einsatz laufe, um die Urheber des Anschlags vom Mittwoch mit zwölf Toten auszuschalten, so Bernard Cazeneuve.


Verschanzt haben sich die Geiselnehmer nach Informationen von "Le Figaro" in einer kleinen Firma names "Création Tendance Découverte" in Dammartin en Goele. (Foto: googlemaps)



Unbestätigten Berichten des "Le Figaro" zufolge, soll die Polizei mit den Geiselnehmern verhandeln.


Verdächtige verschanzen sich mit Geiseln in Fabrik: Zwei verdächtige Personen haben sich nach mit Geiseln in einer Fabrik verschanzt, meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei. Der Innenminister bestätigte, dass es einen Einsatz gebe.

Zwei Tote und 20 Verletzte: Bei dem Schusswechsel zwischen den mutmaßlichen Attentätern von Paris und der Polizei am Freitagvormittag nahe des Flughafens Charles de Gaulle soll es mindestens zwei Tote gegeben haben. Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" sollen zudem 20 Menschen verletzt worden sein.

Dammartin-en-Goele, wo sich die jüngsten Vorfälle rund um den Anschlag auf "Charlie Hedbo" ereigneten, befindet sich in der Nähe des Flughafens Charles de Gaulle. Wie Anrainer der Zeitung "Le Figaro" berichteten, kreisten fünf Hubschrauber über der Stadt. Die Bewohner des Ortes seien angewiesen worden, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo haben sich die Polizei und die beiden Tatverdächtigen am Freitagmorgen nördlich von Paris eine Verfolgungsjagd geliefert. Es seien auch Schüsse gefallen, zudem gebe es eine Geiselnahme, zitierte die Nachrichtenagentur AFP Polizeikreise.

Eiltmeldung aus Frankreich: Schüsse und angebliche Geiselnahme nahe Paris

US-Geheimdienste untersuchten derzeit, ob der Al-Kaida-Ableger "Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel" (AQAP) den Anschlag von Paris ausdrücklich angeordnet habe. Bisher gebe es aber keine Hinweise, dass die beiden Attentäter einen solchen Auftrag bekommen hätten oder einer Al-Kaida-Zelle in Frankreich angehörten. Allerdings habe ein von der AQAP herausgegebenes Propaganda-Magazin im Jemen kürzlich zu Anschlägen auf Menschen im Westen aufgerufen, die den muslimischen Glauben verunglimpften. Auch der Chef des Satiremagazins "Charlie Hebdo" sei ausdrücklich genannt worden.

+++Britischer Geheimdienst warnt vor umfangreichen Anschlägen im Westen+++

Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 hat vor Terroranschlägen mit einer großen Opferzahl in westlichen Ländern gewarnt. Eine Kerngruppe militanter Islamisten in Syrien, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehe, plane derzeit umfangreiche "Angriffe gegen den Westen", sagte Andrew Parker am Donnerstag vor Journalisten in London.

Gemeinsam mit seinen Partnern tue Großbritannien alles, um derartige Anschläge zu verhindern. "Wir wissen jedoch, dass wir nicht darauf hoffen können, alles zu stoppen."

Besonders von Kämpfern, die aus Syrien in ihre Länder zurückkehrten und eine "verdrehte Ideologie mitbringen", gehe eine Gefahr aus, sagte Parker. Zwar sei die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) die derzeit offensichtlichste Bedrohung, allerdings seien auch Kämpfer, die Al-Kaida nahestünden, weiterhin eine Gefahr, sagte er.

+++Ein Attentäter war zu Terrortraining im Jemen+++

Einer der beiden islamistischen Attentäter von Paris ist nach Informationen des TV-Senders CNN zum Terrortraining im Jemen gewesen. Dort habe er 2011 an der Ausbildung örtlicher Al-Kaida-Einheiten teilgenommen. Dies hätten französische Sicherheitskräfte ihren US-Kollegen mitgeteilt, berichtete CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.

Einzelheiten wurden nicht genannt. Zugleich hieß es, auch die USA hätten die beiden Attentäter im Visier gehabt. So seien die beiden Franzosen unter anderen auf einer No-Fly-Liste gestanden, was ihnen Flüge in den USA untersagte.

Nach dem Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris, wurde die Suche nach den beiden Hauptverdächtigen auch in der Nacht fortgesetzt. Spezialeinheiten haben mithilfe von Helikoptern und Wärmebildkameras weiter ein Gebiet von rund 20 Quadratkilometer in Nordfrankreich durchkämmt, zitiert die Agentur AFP Polizeikreise.

Am Donnerstag Abend hatten mehrere Medien berichtet, ein Großaufgebot an Einsatzkräften, das mit Hunden nahe des Waldes von Longport Stellung bezogen hatte, sei wieder abgezogen. Über das Ergebnis des Einsatzes sei nichts bekannt, schrieben "Le Monde" und "Le Figaro".


Korrektur: Die Fahnen, die von den Ermittlern am Mittwoch im Fluchtauto gefunden wurden, sind offenbar doch nicht vom IS. Die aufgefundene Flagge wird sowohl von Al-Kaida, als auch vom Islamischen Staat verwendet.

+++Höchste Terrorwarnstufe auch in Nordfrankreich+++

Nach dem Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris hat die französische Regierung am Donnerstag auch für die nordfranzösische Region Picardie die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. In Picardie liegt Villiers-Coterets, wo die beiden Tatverdächtigen am Donnerstag eine Tankstelle überfallen haben sollen. Seither sind dort zahlreiche Polizisten im Sondereinsatz.

Schwer gepanzerte Spezialeinheiten durchkämmen das Gebiet auf der Suche nach den mutmaßlichen Attentätern.

Das französische Innenministerium hat am Donnerstagnachmittag Gerüchte dementiert, wonach sich die beiden flüchtigen Tatverdächtigen in einem Haus in Crepy-en-Valois, nahe von Villiers-Coterets - wo sie zuvor eine Tankstelle überfallen haben sollen - verschanzt hätten. Lokale Medien hatten die Information zuvor verbreitet.

Dennoch konzentriert sich die Suche nach den Flüchtigen gegenwärtig auf die Gegend rund um das nordfranzösische Villiers-Coterets. Dort wurde nach Berichten französischer Medien auch jenes Fluchtauto gefunden, dass die mutmaßlichen Attentäter zuletzt verwendet hatten. Zahlreiche Hubschrauber kreisten über der Region.

Ebenfalls dementiert wurden Gerüchte, die Einfahrtsstraßen nach Paris seien abgeriegelt worden. Es gebe jedoch verstärkte Kontrollen an der Porte de St.Quen im Norden der Hauptstadt, berichtete "Le Monde". Die französische Regierung hat Medien am Donnerstag unter Verweis auf die laufende Suche nach den Tatverdächtigen gebeten, zurückhaltend über die Ereignisse zu berichten. Seitdem gibt es immer wieder Gerüchte, jedoch kaum gesicherte Informationen.

Um 20:00 Uhr werden heute die Lichter des Eiffelturms im Gedenken an die Opfer ausgehen, kündigt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo an.

Laut Angaben des Figaro durchkämmen die Einsatzkräfte ein Gebiet von 15 bis 20 Kilometern um Crepy-en-Valois. Das ist allerdings ein Widerspruch zu vorherigen Angaben, wonach sich die Attentäter in einem konkreten Gebäude befänden.

Nach dem Anschlag auf die satirische französische Zeitschrift "Charlie Hebdo" hat die Tageszeitung "Jyllands-Posten" aus der dänischen Stadt Aarhus bewusst darauf verzichtet, an ihre vor zehn Jahren publizierte Karikaturen-Strecke über den Propheten Mohammed anzuknüpfen.

"Ich bekräftige mein Recht, als Chefredakteur jede Art von Zeichnungen bei Gelegenheit zu veröffentlichen - aber nicht jetzt", erläuterte Chefredakteur Jörn Mikkelsen am Donnerstag in einer Kolumne seiner Zeitung. "Die Debatte wird nun seit zehn Jahren geführt - für oder gegen die Karikaturen - und wir müssen weiterkommen."

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat nach den Anschlägen in Frankreich keinen gesonderten Schutz für ihre Einrichtungen und Vertreter angefordert. Man habe zwar Drohanrufe erhalten, sagte ein Vertreter am Donnerstag auf Anfrage zur APA. Dennoch befinde man solche Maßnahmen derzeit nicht für nötig. Von Übergriffen auf Muslime war vorerst nichts bekannt.

Nach diversen Drohungen gegen die IGGiÖ habe man, wie in solchen Fällen üblich, den Verfassungsschutz verständigt, hieß es aus der IGGiÖ

Trotz aufgefundener Fahnen scheint zurzeit unklar, ob die Täter einer bestimmten Terrororganisation zugeordnet werden können. Zuerst sollen die Täter bekanntlich behauptet haben, zur Al-Kaida zu gehören. Eine eindeutige Zuordnung sei derzeit aber nicht möglich, so Experten.

Jetzt offenbar doch eine Wendung: Der Ort wurde für die Medien abgesperrt. Auffällig viele Polizeiwagen würden laut einem Polizeireporter vor einem Bauernhof parken - es sei aber komplett unklar, ob sich in den dazugehörigen Gebäuden die Verdächtigen befänden, oder ob die Polizei die Räumlichkeiten als Einsatzbasis nutzen würden.

Der Bürgermeister jedenfalls weiß laut Berichten jedenfalls nichts davon, dass sich die Verdächtigen in einem Haus der Gemeinde verschanzt hätten. Zudem seien die Zugänge zur Stadt nicht gesperrt worden. Man habe ihm mitgeteilt, nicht in Panik auszubrechen.

Die genaue Lage ist weiter unklar. Twitter-Bilder legen jedenfalls nahe, dass massiv Einsatzkräfte in Crépy-en-Valois zusammengezogen werden.

Polizeiautos rasen durch Crépy-en-Valois.

Die nächste Ausgabe von "Charlie Hebdo" soll am kommenden Mittwoch mit einer Auflage von einer Million Exemplaren erscheinen. Ansonsten hat das Heft eine Auflage von 60.000

Die Schiesserei bei Paris am Donnerstagmorgen wurde von der französischen Justiz als terroristischer Akt verurteilt.

Für eine wirksamere Bekämpfung des Terrorismus müsste auch das Schengen-System verbessert werden, erklärte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag bei einem Besuch zu Beginn des lettischen Ratsvorsitzes in Riga. Allerdings sollte "nicht überstürzt" gehandelt werden. Denn "dann kann man sehr viele Fehler machen", so Juncker.

Weitere Details zu den im Auto aufgefundenen Utensilien: Es gehe um etwa zehn Brandsätze und Fahnen, mit denen zum Heiligen Krieg aufgerufen werde, zitierte die französische Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag eine Quelle, die mit der Untersuchung vertraut ist.





Die Gerüchte allerdings, wonach sich die Verdächtigen in einem Haus verschanzt hätten, werden vom französischen Innenminister nicht bestätigt, wie "Le Monde" berichtet.

Es werden weitere Einheiten im Nordosten von Paris zusammengezogen. Vieles deutet auf einen Einsatz der Spezialeinheiten hin.

Die im Auto gefundenen Utensilien wiesen auf die islamische Radikalisierung der Täter hin, so ein Experte. Wahrscheinlich hätten sie auch weitere Attentate geplant.

In einem der beiden Orte sollen die Täter ihr Fluchtauto verlassen haben. In Crépy-en-Valois haben sich die Täter angeblich in einem Haus verschanzt.

In dem am Mittwoch verwendeten, verlassenen Fluchtauto wurden laut "20min.ch" Molotow-Cocktails und IS-Fahnen gefunden.

Inzwischen gab auch die Präfektur von Oise bekannt, dass sich die mutmaßlichen Täter in einem Haus in Crépy-en-Valois verschanzt hätten. Die Brüder hätten demnach kurz zuvor ihr Fluchtfahrzeug abstellen müssen.

Schulfreunde und Nachbarn des 18-jährigen Mourad H., nach dem die französische Polizei wegen des blutigen Anschlags auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" gefahndet hat, haben ja bereits Zweifel an dessen Komplizenschaft angemeldet. H. ist der Schwager eines der beiden Hauptverdächtigen des Anschlags auf "Charlie Hebdo".

Mourad sei ein "sehr netter Bursche, der mit den Fundamentalisten nichts zu tun hat", hob sein Schulkamerad hervor. "Er ist Muslim, aber gemäßigt." Eine andere Schulfreundin berichtete, Mourad H. habe ihnen erzählt, die Polizei sei bei ihm und er verstehe nicht, was los sei. Die Familienmitglieder seien zwar praktizierende Muslime, aber würden nie "so etwas" tun - auch nicht den Attentätern bei der Flucht helfen. Nachbarn der Familie äußerten sich ähnlich. Mittlerweile gibt es eine Solidaritäts-Aktion auf Twitter.

Kondolenz von google.fr

Die folgende Grafik verdeutlicht die Flucht der beiden Verdächtigen hin zu dem Überfall an der Tankstelle.

Mobile Einheiten der Polizei hätten das Gebäude mittlerweile umstellt. Offiziell bestätigt ist aber bislang noch nichts.

"Die ganze Straße von Paris bis Villers-Cotterets ist von Polizei gesäumt. Wir haben auf unserem Weg auch mindestens drei Hubschrauber gesehen, die die Gegend überfliegen", zitieren Medien eine Reporterin von "BFMTV".

+++Die Verdächtigen sollen sich in einer Wohnung in Crépy-en-Valois verschanzt haben+++

+++ Die Spezialeinheiten RAID und GIGN rücken in die Umgebung der Orte Villers-Cotterets und Crépy-en-Valois ein+++ Dort wurde laut Bericht von "focus.de" das Auto der Verdächtigen gefunden. Schüler in der Umgebung werden aufgerufen, die Schulen nicht zu verlassen.

Der unter dringendem Tatverdacht stehende Cherif Kouachi soll im Gefängnis radikalisiert worden sein, davor sei er laut Berichten in dieser Hinsicht unbekümmert gewesen sein.

Vincent Ollivier, der ehemalige Anwalt des Verdächtigen Chérif Kouachi hat diesen aufgefordert, sich der Polizei zu stellen, wie "20min.ch" berichtet.

Suchhubschrauber kreisen.

Noch mehr Widersprüche: "Figaro" berichtet, die Straßen zu Paris würden überwacht, bei "Le Monde" ist die Polizeipräsenz nur bei der Porte de Saint-Quen groß.

Noch immer ist unklar, wo genau sich die Brüder befinden. Es gibt in der Gegend der Route N ("National") 2 offenbar einige Straßensperren. Wiederum andere Meldungen sprechen davon, dass der Fluchtwagen in Richtung Paris unterwegs sei.

Gedenken auch vor der französischen Botschaft in Wien. (Bild:AP)

Die Polizei hat indes einen Wachsamkeitsaufruf veröffentlicht. Er betrifft eben jenen Renault Clio, der den Tätern als Fluchtfahrzeug dienen soll.

Helikopter kreisen derzeit über der Fernstraße N2, auf welcher die mutmaßlichen Attentäter unterwegs sein sollen.

Auch der Zeichner von "Asterix und Obelix", Albert Uderzo, verbeugt sich vor den Opfern.

Derzeit untersuchen Ermittler die Tankstelle in Villers-Cottert, welche die Verdächtigen überfallen haben sollen.

"Wir werden weitermachen", sagte der "Charlie Hebdo"-Autor Patrick Pelloux am Donnerstag. "Wir haben uns entschieden, kommende Woche eine Ausgabe herauszugeben. Wir sind alle einverstanden."

Das Kennzeichen des Autos, mit dem die beiden mutmaßlichen Terroristen auf der Flucht sind, soll abgedeckt sein, wie "spiegel.de" unter Berufung auf "Le Figaro" meldet. Außerdem sollen Polizeihubschrauber die Verfolgung aufgenommen haben.

Großbritannien hat am Donnerstag die Grenzkontrollen zu seinem Nachbarland Frankreich verstärkt. Es soll nun an Häfen und am Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien schärfere Kontrollen geben. Die Maßnahme basiere aber auf keinen besonderen neuen Erkenntnissen und die Terror-Warnstufe werde nicht erhöht, hieß es.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberghat die Bündnispartner zu mehr Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu rief zu einer "weltweiten Reaktion" gegen radikale Islamisten auf.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat eine Reihe von Schutzmaßnahmen veranlasst.

Es werden "Objektschutzmaßnahmen überprüft und entsprechend adaptiert", so die Innenministerin am Donnerstag gegenüber der APA. Auch seien für heute Gespräche mit Chefredakteuren österreichischer Medienunternehmen geplant.

Die französische Nachrichtenagentur AFP gedenkt der Opfer:

+++Die beiden Verdächtigen sollen sich wieder auf dem Weg nach Paris befinden.+++

Die Polizei plant, sie abzufangen. Alle Einfahrten im Nordosten der Stadt werden laut "Le Point" von Polizeikräften gesichert.

"Ich bin Charlie" - Solidarität während der Schweigeminute in Paris.

Die FPÖ will die "Gefährdungslage in Österreich" im Nationalen Sicherheitsrat diskutieren, kündigte Parteichef Heinz-Christian Strache am Donnerstag an. Er will erörtern, wie man "die österreichische Bevölkerung vor möglichen Anschlägen schützen" und "Schläferzellen vorzeitig aufspüren" könne.

Er werde morgen, Freitag, einen Antrag auf Einberufung einer Sitzung stellen. Strache forderte in einer Aussendung einmal mehr eine "Null-Toleranz-Politik gegen den radikalen Islam". Österreich dürfe sich nicht "naiv" auf "eine reine Beobachterrolle zurückziehen".



"Das ist ein Akt unfassbarer Barbarei", verurteilt die grüne Integrationssprecherin LAbg. Vahide Aydın den Anschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo.

"Es gibt keine Religion, die Mord rechtfertigt. Es handelt sich um Terrorismus, der die Meinungs- und Pressefreiheit und damit die demokratische Gesellschaftsordnung als Ganzes zerstören will." Besonders bedrohlich sei, dass es sich bei den Tätern um französische Staatsbürger gehandelt habe. Es gelte, eine Radikalisierung von Jugendlichen zu bekämpfen. In Vorarlberg brauche es eine unabhängige Beratung für Angehörige von radikalen Jugendlichen.

Die Pariser Metro während der Schweigeminute. Ganz Frankreich gedachte um 12:00 Uhr der Opfer.

Kerzen und Blumen an der französischen Botschaft in Vilnius, Litauen. Europa gedenkt der Opfer des Anschlags.

Die EU-Kommission hat angesichts des Terroranschlags in Paris eine neue Anti-Terrorstrategie angekündigt. Am Donnerstag erklärte ein Sprecher in Brüssel, innerhalb der nächsten Monate werde eine solche "europäische Agenda für Sicherheit" vorgestellt. Außerdem soll es ein eigenes europäisches Passagierdatenabkommen (PNR) geben.

Die deutsche Pegida-Bewegung dürfte nun offenbar auch auf Österreich überschwappen. Der Wiener Ableger der Bewegung gegen die "Islamisierung des Abendlandes" plant für Ende Jänner/Anfang Februar eine erste Kundgebung, wie die "Wiener Zeitung" berichtete. Laut einem Eintrag auf der Facebook-Seite von Pegida Wien stehen die Organisatoren derzeit noch in der Planungsphase.

Hier kam es zu dem Überfall auf die Tankstelle.

In Montrouge kam es zu keiner Festnahme. Der Einsatz der Spezialkräfte dort ist beendet.

Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz beklagt auch "Versäumnisse bei der österreichischen Integrationspolitik". Frankreich habe diesbezüglich jedoch ein "viel größere Problem, unsere Probleme sind wesentlich kleiner und besser lösbar", sagte er am Rande einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien.

Es gebe zwei große Risikofaktoren. Erstens, die Teilnahme an Kriegen in sensiblen Regionen, sagte Pilz. Das trifft Österreich jedoch nicht. Der zweite Faktor sei "misslungene und versäumte Integration". Da gebe es auch hierzulande "wesentliche Versäumnisse".

So würden sich unter den österreichischen Jihadisten viele Personen tschetschenischer und bosnischer Herkunft befinden. "Bei den Tschetschenen gab es eine völlig vernachlässigte Integrationspolitik", sagte Pilz.


Inzwischen wurden die Ermittlungen gegen den 18-Jährigen, der sich in der Nacht gestellt hatte, eingestellt. Der Junge soll sich zur Tatzeit in der Schule befunden haben.

Charlie Hebdo erscheint auch nächste Woche. Dies teilt France24 mit. Schon kurz nach dem Attentat hatten sich viele Medien für eine Fortführung eingesetzt.

An dieser Tankstelle soll sich der Überfall ereignet haben.

"Ich bin Charlie" in zahlreichen Sprachen, darunter auch in arabisch - so hat die EU-Kommission in Brüssel am Donnerstag der Opfer des Terroranschlags gedacht. Beim täglichen Pressebriefing der EU-Kommission wurde eine Schweigeminute mit dem Slogan abgehalten.

Zuvor hatten bereits EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und die das Kollegium der EU-Kommission in Riga bei einem Besuch bei der lettischen Regierung zum Auftakt der lettischen EU-Ratspräsidentschaft der Opfer des Anschlags mit einer Schweigeminute gedacht.

Auch das EU-Parlament gedachte mit einer Schweigeminute der Opfer. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz rief dazu für 10.45 Uhr in Brüssel auf dem Platz vor dem EU-Parlament auf.

Die Flaggen vor dem EU-Parlament wurden zudem auf Halbmast gesetzt, wie Parlamentssprecher Jaume Duch mitteilte. "Diese abscheuliche Attacke ist ein Angriff auf unsere Werte der Meinungs- und Pressefreiheit, auf Toleranz und gegenseitige Achtung. Ich verurteile es schärfstens", schrieb Schulz an die Abgeordneten. Auch vor der EU-Kommission wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt.



Die zwei Verdächtigen des Anschlags auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" seien schwer bewaffnet und mit einem grauen Clio unterwegs, hieß es vonseiten der Ermittler. Der Betreiber einer Tankstelle in der Nähe der Gemeinde Villers-Cotteret habe die beiden eindeutig erkannt. "Die beiden Männer sind vermummt, mit Kalaschnikow und anscheinend mit Raketenwerfern" ausgerüstet, hieß es.

Schüsse fielen laut "focus.de" nach unbestätigten Berichten in Arcueil, wo die Spezialeinheit der Polizei operiert.

Beim Überfall auf die Tankstelle sollen Schüsse aus einer Kalaschnikow gefallen sein.

Die beiden Verdächtigen haben angeblich eine Tankstelle überfallen, wie es laut übereinstimmenden Berichten heißt. Dabei stahlen sie Benzin und Lebensmittel. Ihre Fluchtroute führt nach Paris.

Ein Tankstellenbesitzer bei dem Ort Villers-Cotterêt habe die maskierten und bewaffneten Männer eindeutig erkannt, berichten französische Medien.

Die zwei Verdächtigen des Anschlags auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo sind laut Ermittlern in Nordfrankreich im Departement Aisne gesichtet worden. Sie seien bewaffnet und mit einem grauen Renault Clio unterwegs gewesen, hieß es.

Steht eine Stürmung bevor? Ein Sonderkommando ist in Montrouge eingetroffen. (Bild:Twitter)

+++Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurden die Tatverdächtigen aufgespürt+++

Ob die Schießerei, bei der eine Polizistin ums Leben kam, im Zusammenhang mit dem Attentat stand, ist indes noch unklar. Die Polizistin soll demnach mit einem Kollegen zu einem Unfall geeilt sein, als einer der in den Unfall verwickelten Autofahrer unvermittelt das Feuer eröffnet habe. Die Beschreibung der Attentäter soll aber nicht auf den Schützen zutreffen.

In den sozialen Medien war häufig zu lesen, der Anschlag von Paris sei erst der Anfang - eine typische Drohung von Terrorgruppen wie dem IS oder Al-Kaida. "Oh Kreuzfahrer! Das ist erst der Beginn eines langen Krieges", twitterte ein offensichtlicher Unterstützer extremistischer Gruppen. Ein anderer schrieb: "Stoppt zuerst die Luftangriffe auf Muslime. Das Schlimmste kommt noch."

Am Donnerstag kursierte auch ein Youtube-Film, in dem Bilder von der Bluttat mit religiösen Sprechgesängen unterlegt sind. Dschihadisten benutzen diese Art von Musik üblicherweise für ihre Terrorvideos. Das Video trägt den Titel "Oh, einsamer Wolf, zögere nicht" - was als Aufforderung an Nachahmungstäter zu verstehen ist. Neben dem Titel steht der Name der Terrormiliz Islamischer Staat.

Der Anschlag findet unter radikalen Muslimen im Internet großen Beifall. Im Kurznachrichtendienst Twitter wurden die Attentäter als Helden gefeiert. "Möge Allah unsere französischen Brüder belohnen", schrieb ein Nutzer mit dem Namen "Abu Dujana".

Die 12 Opfer des Anschlags sind laut "oe24.at" nun bekannt. Es handelt sich dabei um:

- Stephane Charbonnier, Chefredakteur

- Jean Cabut, Karikaturist

- Bernard Verlhac, Karikaturist

- Georges Wolinski, Karikaturist

- Bernard Maris, Ökonom und Analyst

- Michel Renaud, Betreiber eines Festivals und früherer Politik-Berater

- Philippe Honoré, Karikaturist, der die letzte Ausgabe über ISIS-Chef al-Baghdadi zeichnete

- Mustapha Ourrad, stellvertretender Chefredakteur

- Elsa Cayat, Psychoanalytikerin und Kolumnistin

- Frederic Boisseau, Hauswart

- Ahmed Merabat, Polizeibeamter, Muslim

- Franck Brinsolaro, Polizeibeamter, der für den Schutz der Zeitschrift verantwortlich war

Das österreichische Satire-Portal "DieTagespresse.com" veröffentlichte einen satirischen Beitrag mit dem Titel "Satiremagazin droht Islamisten mit Vergeltungsschlag - Bis zu null Opfer befürchtet".

"Jetzt ist es also auch in Österreich so weit: ein skurriles heimisches Satiremagazin sprach heute eine Drohung gegen islamistische Terroristen aus", heißt es in dem Artikel. "Der Drohung zufolge müssten radikale Islamisten im ganzen Land jederzeit auf satirische Artikel, Fotomontagen oder sonstige Witze gefasst sein, die ihre mittelalterlichen, repressiven und martialischen Ansichten angreifen." Das Magazin sehe sich "in einem Kampf um die 'Meinungsfreiheit', einer Ideologie, bei der einfach jeder jede Meinung vertreten darf".


Die Chefin der rechtsextremen Front National (FN), Marine Le Pen, hat neuerlich ein Referendum über die Todesstrafe in die Debatte gebracht.

Sie wolle eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe vorschlagen, sollte sie (2017) zur Staatspräsidentin gewählt werden, bekräftigte Le Pen am Donnerstag gegenüber dem Sender France 2.

Die Franzosen sollten die Möglichkeit haben, darüber zu entscheiden. Sie persönlich halte es dabei für notwendig, dass die Todesstrafe für die abscheulichsten Verbrechen zum "juristischen Arsenal" gehören sollte, sagte Le Pen nach dem Attentat gegen das Magazin mit zwölf Toten.


Der Papst hat auf Twitter einen eigenen Hashtag #PrayersforParis für die Opfer des Attentats geschaffen. Zudem betete er in einer Messe am Morgen für die Opfer.

Nach dem Angriff auf Polizisten im Süden von Paris ist eine Beamtin an ihren schweren Verletzungen gestorben. Das verlautete am Donnerstag aus Ermittlerkreisen in der französischen Hauptstadt. Mindestens ein Mann hatte am Morgen mit einem Maschinengewehr am südlichen Stadtrand von Paris das Feuer auf Polizisten eröffnet. Ein zweiter Polizist war verletzt worden, der Täter ist flüchtig.

Nach dem islamistischen Anschlag hat es in Frankreich Attacken gegen mehrere muslimische Einrichtungen gegeben: Eine Moschee in Mans sowie ein Gebetsraum in Port-la-Nouvelle sind in der Nacht beschossen worden. Verletzt wurde aber niemand.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Paris sind deutlich verschärft worden. Soldaten patrouillieren an sensiblen Punkten, hier am Eiffelturm.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus betont. "Kein Land der Welt kann alleine effektiv gegen den Terrorismus kämpfen", sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow Agenturen zufolge.

Die beiden gesuchten Tatverdächtigen des Anschlags auf das religionskritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" sind nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve überwacht worden. Dabei habe es allerdings keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorakt gegeben, gegen die Männer habe es auch kein juristisches Verfahren gegeben, sagte Cazeneuve am Donnerstag dem Sender Europe 1.

"Wir treffen hundertprozentig Vorsichtsmaßnahmen, ein Null-Risiko gibt es aber nicht", fügte Cazeneuve an. Die derzeitige Risikolage könne auch zu anderen Gewalttaten führen, warnte der Innenminister.

"Zunächst menschlich bestürzt" ist der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris. "Die Kollegen, die Opfer des Angriffs wurden, machen nichts anderes, als ich auch mache", sagte Haderer, der sich gestern einen "Tag der Stille" verordnet hat, am Donnerstag zur APA. Für ihn steht fest: "Es ist eine Zäsur für uns alle."

Der Anschlag würde die künftige Arbeit von Karikaturisten sicherlich beeinflussen. "Es gibt immer Ereignisse, wo man alles anders reflektiert, das ist der Alltag eines gesellschaftskritischen Menschen, nicht nur von Karikaturisten", so der Zeichner. "Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir sind jetzt aufgerufen, klug zu sein und selbstbewusst dagegen zu halten."

Der Schütze des Angriffs auf zwei Polizeibeamte befindet sich indes weiter auf der Flucht.

Laut Bericht von "20min.ch" wurden die Vorwürfe gegen den 18-jährigen Mourad H. fallengelassen. Angeblich wurde er von immer mehr Klassenkameraden via Twitter entlastet - der Jugendliche soll sich zum Zeitpunkt der Tat in der Schule befunden haben.
10:38 | Vanessa Pircher

In einem Restaurant nahe einer Moschee von Villefranche-sur-Saone ist es am Donnerstag zu einer Explosion gekommen. Verletzt wurde bei dem Vorfall vom Donnerstag nach Angaben aus Justizkreisen niemand. Ob die Explosion im Zusammenhang mit dem Anschlag vom Mittwoch auf "Charlie Hebdo" steht, war zunächst unklar.
10:19 | Vanessa Pircher

+++ Explosion nahe einer Moschee in Ostfrankreich - weitere Infos in Kürze +++
09:52 | Vanessa Pircher

Der bei dem Attentat getötete Redaktionsleiter Stephane Charbonnier (47) alias Charb sagte einmal im Interview:

"Ich ziehe es vor, mit erhobenem Haupt zu sterben, als auf den Knien zu leben."


Wohin treibt Frankreich nach dem Terror?


(Bild: AP)

09:40 | Vanessa Pircher

Derzeit noch nicht bekannt ist, ob sich die beiden gesuchten Hauptverdächtigen unter den sieben Festgenommenen befinden. Bereits am frühen Donnerstagmorgen veröffentlichten die Ermittler ein Fahndungsplakat.

Cherif K. (32): Der jüngere der beiden Brüder hat nach Berichten französischer Medien bereits ein Vorleben als Islamist. Er wurde 1982 in Paris geboren. Er soll Teil einer nach dem städtischen Park "Buttes-Chaumon" genannten Verbindung gewesen sein, die in Frankreich Jihadisten für den Kampf im Irak angeheuert haben soll. Kurz bevor er sich absetzen konnte, wurde er verhaftet und 2008 zu drei Jahren Haft verurteilt, von denen 18 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden. Zwei Jahre später wurde sein Name im Zusammenhang mit einem Befreiungsversuch eines inhaftierten Mitglieds einer islamistischen Gruppe genannt.

Said K. (34): Auch der ältere Bruder ist als französischer Staatsbürger im zehnten Arrondissement von Paris geboren. Im Zusammenhang mit den Aktivitäten seines jüngeren Bruders soll auch Said K. 2010 im Visier der Ermittler gewesen sein. Dabei sollen sich keine Erkenntnisse ergeben haben.
09:13 | Vanessa Pircher

Sieben Personen sind in Frankreich in Untersuchungshaft genommen worden. Das sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve am Donnerstagmorgen dem Radiosender Europe 1. Der Ort der Verhaftungen war zunächst nicht öffentlich bekannt.

Bei einer Schießerei im Süden von Paris wurden indes am Donnerstagmorgen zwei Polizisten verletzt. Auf die Beamten wurde von einem Unbekannten das Feuer eröffnet, wurde aus Polizeikreisen mitgeteilt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Ob der Vorfall in Montrouge im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am Mittwoch steht, war zunächst unklar.
09:07 | Vanessa Pircher

+++ Schüsse im Süden von Paris - zwei Polizisten verletzt +++
08:32 | Vanessa Pircher

+++ Laut Innenminister: Sieben Personen in U-Haft +++
08:16 | Vanessa Pircher

Im Zusammenhang mit dem Anschlag hat es nach Angaben des französischen Premierministers Manuel Valls mehrere Festnahmen gegeben: Mehrere Menschen befänden sich in Polizeigewahrsam, sagte der Regierungschef am Donnerstagmorgen. Zur Frage, um wie viele Festnahmen es sich handle, wollte Valls sich nicht äußern.


08:13 | Vanessa Pircher

+++ Polizei meldet mehrere Festnahmen - weitere Infos in Kürze +++
07:22 | Vanessa Pircher

Nach dem Mordanschlag von Paris hat in Frankreich ein Tag der nationalen Trauer begonnen. Präsident Francois Hollande forderte die Franzosen zu einer Gedenkminute am Donnerstagmittag auf. Sein Premier Manuel Valls bat Unternehmer, dies den Angestellten zu ermöglichen. Zur gleichen Zeit will die Nationalversammlung an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" mit einer Zeremonie erinnern. An der berühmten Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris sollen zum Gedenken die Glocken läuten.
06:53 | Vanessa Pircher

Der 18-jährige mutmaßliche Komplize, der sich am späten Abend der Polizei gestellt hat, soll laut Medienberichten seine Unschuld beteuert haben. Die beiden verdächtigen Brüder Said (34) und Cherif K. (32), die polizeibekannt sind, sind weiter auf der Flucht.
06:51 | Vanessa Pircher

Angeblich sollen die Attentäter von Paris bei ihrer Flucht einen schweren Fehler gemacht und damit die Polizei auf ihre Spur gebracht haben: Sie vergaßen einen Personalausweis in ihrem Fluchtfahrzeug, als sie am Rande der Hauptstadt das Auto wechselten.
06:32 | Vanessa Pircher

Kundgebungen für "Charlie Hebdo" in USA und Kanada:

Hunderte Menschen haben sich nach dem tödlichen Anschlag in Paris trotz Eiseskälte in den USA und Kanada zu Protestkundgebungen auf den Straßen versammelt. Unter den Demonstranten