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Unterernährtes Fiakerpferd am Wiener Stephansplatz: VGT ortet Tierquälerei

Die Frau machte ein Foto des unterernährten Fiakerpferdes.
Die Frau machte ein Foto des unterernährten Fiakerpferdes. ©VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
Am Wiener Stephansplatz machte eine Tierschutz-Aktivistin auf ein offenbar unterernährtes Fiakerpferd aufmerksam, da die Rippen und mehrere Knochen des Tieres deutlich erkennbar waren. Die Frau konfrontierte die anwesenden Fiaker mit dem Missstand, diese wiesen die Vorwürfe jedoch zurück. Der VGT erstattete nun Anzeige wegen Tierquälerei.
VGT zeigt Fiaker an

Erst vor wenigen Tagen machte der VGT (Verein gegen Tierfabriken) darauf aufmerksam, dass zahlreiche Fiaker in Wien die geltenden Fahrzeiten nicht eingehalten haben sollen. Insgesamt 30 Anzeigen wurden deswegen vom Verein erstattet und weitere Kontrollen angekündigt.

Rippen sichtbar: Unterernährtes Fiakerpferd am Wiener Stephansplatz

Nun beobachtete eine Aktivistin einen weiteren Missstand am Stephansplatz: Sie fotografierte ein unterernährtes Fiakerpferd, obwohl laut Wiener Fiaker- und Pferdemietwagengesetz nur gut genährte Pferde im Einsatz stehen dürfen. Auf dem Foto sind die Rippen und mehrere Knochen des Pferds klar erkenntlich und hervorgetreten, was es für den Fiakerdienst ganz klar ausschließen sollte.

Die Frau sprach einige der Fiaker auf das Pferd an und berichtete: “Nachdem ich das ganz klar unterernährte Pferd sah, machte ich ein Foto und konfrontierte anwesende Fiaker mit dem Missstand. Diese schauten sich das Foto an und meinten, dass es dem Pferd an nichts fehle und eben nicht jedes Pferd gleich dick sei.”

VGT erstattet Anzeige wegen Tierquälerei

Der Rechtsexperte des VGT erstattete nach dem Bericht der Aktivistin Anzeige wegen Tierquälerei und der Missachtung des Fiaker- und Pferdemietwagengesetzes. “Leider sind Gesetzesübertretungen keine Seltenheit. Am wichtigsten ist es aber, dass es zur Anzeige kommt. Die Fiaker müssen erkennen, dass sie mit Tierquälerei nicht durchkommen”, so VGT- Campaigner David Fenzl.

(Red)

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