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10 wissenswerte Fakten zum Ramadan

Vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang verzichten Muslime im Ramadan auf Essen und Trinken.
Vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang verzichten Muslime im Ramadan auf Essen und Trinken. ©APA/AFP
Ab dem 5. Mai beginnt für Muslime in aller Herren Länder wieder der heiligen Fastenmonat Ramadan. Wir erklären worum es sich bei dem Fastenmonat handelt  - auch oder gerade für Nicht-Muslime.
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1. Beginn und Ende des Ramadan

Der Ramadan dauert vom 05. Mai bis 04. Juni 2019.

2. Gibt es eine Übersetzung für Ramadan?

Ja, mehrere. Das Wort “Ramadan” kommt aus dem Arabischen und bedeutet “Der heiße Monat” – “Große Hitze” – “Verbrannte Erde” – “Nahrungsknappheit”.

3. Warum ist Fasten den Muslimen so wichtig?

Es ist eine der 5 Säulen des Islam, neben Glaubensbekenntnis, täglichen Gebeten, der Armensteuer und der Pilgerfahrt nach Mekka.

Muslime beim Beten Ramadan
Muslime beim Beten Ramadan ©Bild: APA/AFP
APA-AFP – MADAREE TOHLALA

4. Warum ist Fasten eine der 5 Säulen des Islam?

Der Legende nach ist vor vielen Jahrhunderten in diesem Monat ein Erzengel mit den Lehren des Korans auf die Erde geschickt worden, die er Mohammed übergab.

5. Wann dürfen Muslime während des Ramadans essen?

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist die Nahrungsaufnahme verboten, davor und danach gestattet.

©Bild: APA/AFP

6. Was ist sonst noch verboten?

Auch Trinken, Genussmittel sowie Sex sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verboten.

7. Gibt es Ausnahmen?

Ja, zum Beispiel dürfen Muslime im Rahmen des so genannten “Suhoor” bzw. “Sahur” auch während der verbotenen Zeit eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen.

8. Muss wirklich jeder Muslim fasten oder gibt es auch hier Ausnahmen?

Alte, Kranke oder Schwangere sind von der Pflicht zu Fasten enthoben. Kinder werden langsam an das Fasten angewöhnt, indem sie zum Beispiel einige Stunden am Tag auf Nahrung verzichten.

©Bild: APA/AFP

9. Wie kann man sich den Monat Ramadan in einem muslimischen Land vorstellen?

In muslimischen Ländern wird während dieser Zeit Vieles auf den Kopf gestellt. Geschlafen wird oft am Tag, gegessen und gefeiert in der Nacht. Zudem ändert sich das Tempo im täglichen Leben. Aufgrund der nicht unerheblichen Fastenstrapazen verlangsamt sich das Leben, etwa in Schulen und Büros.

10. Wie geht es nach dem Ramadan-Ende weiter?

Nach 30 Tagen ist Schluss mit dem Fasten und es wird “Eid al-Fitr” gefeiert.  Das Fest des Fastenbrechens ist ein Höhepunkt des Jahres für viele Muslime.

(Red.)

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