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1.200 Schüler gegen Bush

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Deutlich mehr Leute als erwartet haben bereits am Vormittag gegen den Besuch von George W. Bush in Wien demonstriert. Bei tropisch-schwülem Wetter protestierten laut Polizei rund 1.200 Schüler.

Die jungen Leute fanden deutliche Worte: „George Bush – verpiss dich“, skandierten sie vom Maria Theresia-Platz in Richtung Hofburg. Als Symbol für ihren Widerstand verbrannten die Aktionisten eine USA-Fahne.

Die Demonstranten hatten sich ab 9.00 Uhr beim Westbahnhof gesammelt. Bis zum Abmarsch um 9.45 Uhr waren bereits 1.200 Schüler von allen Seiten zu dem Treffpunkt geströmt. Neben Megafonen, Transparenten und Schildern mit diversen Anti-Bush-Slogans war auch eine Bush-Puppe am Galgen im Einsatz. Letztere segnete im Eifer des Gefechts allerdings das Zeitliche und musste in einem Wagen abtransportiert werden. „Auch ein Zeichen“, meinte ein Aktivist.

Nach ihrem lautstarken Marsch über die Mariahilfer Straße sammelten sich die Teilnehmer am Maria Theresia-Platz zu einer Kundgebung, wo diverse Gruppen aus dem linken Spektrum die Gunst der Stunde dazu nutzten, die Ablehnung der Demonstranten gegen George W. Bush mit einem Aufruf zur weltweiten Revolution gegen den Kapitalismus zu verknüpfen. Zwischen die „Bush Go Home“-Parolen mischte sich auch immer wieder ein bisschen „Internationale Solidarität“.

Nach der Kundgebung zogen die Demonstranten zum Votivpark, wo bis zur großen Demo am Nachmittag ein Kulturprogramm über die Bühne ging. Zwischenfälle gab es laut Polizei keine. Auch Kreislaufzusammenbrüche auf Grund der großen Hitze gab es bis Mittag nicht. Die Exekutive ist den ganzen Tag über mit 1.000 Mann im Einsatz.

Die Proteste werden sich ab 17.00 Uhr mit einer Groß-Demonstration fortsetzen. Die Polizei rechnet dabei mit 5.000 bis 10.000 Teilnehmern. Die Route wird wie am Vormittag über die Mariahilfer Straße zum Maria Theresia-Platz führen. Falls das Platzverbot am frühen Abend bereits aufgehoben sein sollte, ziehen die Aktivisten über Heldenplatz und Herrengasse zum Votivpark. Bei der Kundgebung werden unter anderen Cindy Sheehan, Mutter eines im Irak getöteten US-Soldaten, und der linke britische Abgeordnete George Galloway sprechen.

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